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Commerzbank: CEO zieht zum Jahresende Bilanz

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Corona-Krise wird auch 2022 für die Commerzbank eine Herausforderung. CEO Manfred Knof bleibt aber optimistisch und sieht sein Haus nach der Rückkehr in die schwarzen Zahlen gut aufgestellt.

"Im Privatkundenbereich werden wir das Wertpapiergeschäft und die Baufinanzierung weiter ausbauen. Auch mit dem deutschen Mittelstand rechnen wir mit sehr soliden Geschäften, was die Vergabe von Krediten und die Platzierung von Anleihen angeht. Was dann unter dem Strich herauskommt, werden wir sehen", sagte der seit Jahresbeginn amtierende Konzernchef dem "Handelsblatt" (Montag).

Für mögliche Kreditausfälle als Folge der Pandemie hat die Bank nach Knofs Angaben vorgesorgt: "Wir wollen unseren Corona-Puffer in der Risikovorsorge von rund 500 Millionen Euro mit ins Jahr 2022 nehmen und nicht auflösen."

Wieder in den schwarzen Zahlen

Das zu Ende gehende Jahr hat der MDAX-Konzern trotz hoher Kosten für den Konzernumbau mit schwarze Zahlen abgeschlossen, wie Knof bekräftigte: "Es ist ein großer Erfolg, dass wir trotz Restrukturierungsaufwendungen von einer Milliarde Euro 2021 ein positives Ergebnis ausweisen werden." Das Jahr 2020 hatte die Commerzbank mit einem Verlust von rund 2,9 Milliarden Euro beendet.

Knof hatte nach seinem Amtsantritt zum 1. Januar 2021 den Sparkurs verschärft. Der Vorstand hat das Ziel ausgegeben, bis Ende 2024 die Zahl der Vollzeitstellen auf 32.000 zu verringern. Das Filialnetz in Deutschland will die Bank von 790 auf 450 schrumpfen. "Zudem wird die Vorsorge für drohende Kreditausfälle geringer ausfallen als Anfang des Jahres befürchtet", bilanzierte Knof.

Das macht die Aktie der Commerzbank

Die Commerzbank-Aktie +1,34% hat sich in den vergangenen Tagen wieder nach oben gekämpft. Der Kurs nähert sich erneut der Marke von 6,84 Euro an. Hier gelang bereits mehrmals der Ausbruch, allerdings immer nur zeitweise.


Mit Material von dpaAFX.
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