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Commerzbank: mBank-Schock dauert an

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Commerzbank stellt sich wegen der Unsicherheit rund um Fremdwährungskredite in Polen auf eine weitere Belastung ein. Die polnische Konzerntochter mBank habe Ende 2021 zusätzliche Rückstellungen in Höhe von umgerechnet rund 436 Millionen Euro vorgenommen, teilte das Frankfurter Geldhaus am Freitagabend mit. An der Börse reagierten die Anleger zunächst besorgt.

Wie das Institut mitteilte, werde auch das operative Ergebnis der Commerzbank im vierten Quartal in Höhe der Rückstellung belastet. Dennoch rechnet das Management um Vorstandschef Manfred Knof für das Gesamtjahr 2021 unter dem Strich weiter mit schwarzen Zahlen.

Von dem MDAX-Konzern +0,39% selbst befragte Analysten waren Mitte November für 2021 im Schnitt von einem operativen Ergebnis in Höhe von 1,2 Milliarden und einem Überschuss von 163 Millionen Euro ausgegangen. Bei den nun gebildeten Rückstellungen geht es um von der mBank vergebene Kredite, die an Fremdwährungen gebunden sind.

Das macht die Commerzbank-Aktie

Die Commerzbank-Aktie +1,34% zeigte sich am Montagmorgen unentschieden und pendelten zwischen leichten Gewinnen und Verlusten. Zuletzt notierten sie mit 7,33 Euro rund 0,8 Prozent schwächer. Damit setzte sich der richtungslose Trend der vergangenen Tage fort. Bank-Aktien hatten zwar zu Beginn des Jahres von den gestiegenen Zinserwartungen profitiert. Einen Teil der Gewinne musste die Commerzbank-Aktien aber seit Mitte Januar wieder abgeben, als bekannt wurde, dass sich der US-Hedgefonds Cerberus von einem erheblichen Teil seiner Beteiligung wieder getrennt hat.

Sechs-Monats-Chart Commerzbank (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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