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Commerzbank: Plan für Stellenabbau steht

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Rahmen für den Abbau Tausender Stellen bei der Commerzbank -2,40% steht. Management und Arbeitnehmervertreter haben sich auf die Eckpunkte für Interessenausgleich und Sozialplan im Inland geeinigt, wie der Frankfurter MDax-Konzern -0,58% und die Gewerkschaft Verdi am Freitag mitteilten.

Die Bank teilte mit, sie wolle den Stellenabbau "vor allem über Altersregelungen, wie Altersteilzeit oder Vorruhestand, umsetzen". Nach Verdi-Angaben können Beschäftigte bis zum Geburtsjahrgang 1968 acht Jahre lang in Altersteilzeit oder für sieben Jahre in den Vorruhestand gehen. Wer sich für einen vorzeitigen Abschied von der Bank entscheidet, dem winkt eine "Sprinterprämie" in Höhe von 30.000 Euro bei Vorruhestand beziehungsweise 60.000 Euro bei Vertragsaufhebung im Rahmen eines bereits kommunizierten Freiwilligen-Programms.

Maßnahmenüberprüfung für 2023 geplant

Betriebsbedingte Kündigungen sind jedoch nicht gänzlich vom Tisch: In zwei Jahren kommt das bis dahin Erreichte auf den Prüfstand. Sollte das Management dann feststellen, "dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen", werde mit den Arbeitnehmergremien im ersten Quartal 2023 über erforderliche weitere Schritte gesprochen: "Dazu gehören kollektive Arbeitszeitverkürzung oder betriebsbedingte Kündigungen als letztes Mittel." 

Sparkurs soll Bank zurück auf Erfolgskurs lenken

Mit einem harten Sparkurs will der seit Jahresbeginn amtierende Konzernchef Manfred Knof das Institut zurück in die Erfolgsspur führen. Der Vorstand hatte angekündigt, bis Ende 2024 weltweit 10.000 der zuletzt 39.500 (Stand Ende 2020) Vollzeitstellen zu streichen. Zugleich will die Bank etwa 2.500 Vollzeitstellen aufbauen. Dies soll unter anderem bei der MBank in Polen geschehen. Unter dem Strich baut die Commerzbank somit etwa 7.500 Stellen ab.

In einem nächsten Schritt müssen die Sozialpartner nun aushandeln, wie die Geschäftsbereiche künftig zugeschnitten sein werden. Auch noch nicht ausgemacht ist, welche Standorte dem Sparkurs zum Opfer fallen. Der Vorstand will das Filialnetz in Deutschland von 790 auf 450 Standorte stutzen. 

Das macht die Commerzbank-Aktie 

An der Börse sorgte die Nachricht für wenig Begeisterung auf Seiten der Anleger: Die Commerzbank-Aktie -2,40% notierte am Freitagnachmittag rund 1,3 Prozent schwächer bei 5,56 Euro. Seit Jahresanfang haben die Papiere jedoch rund sieben Prozent zugelegt. 

Sechs-Monats-Chart Commerzbank (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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