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Commerzbank: Starkes Q3 ebnet Weg zum Jahresgewinn

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Aufwärtstrend bei der Commerzbank geht nach starken Q3-Zahlen mit ordentlich Schwung weiter. Nach der Rückkehr in die schwarzen Zahlen wird nun sogar ein Jahresgewinn angepeilt.

Im dritten Quartal verdiente das Institut im Tagesgeschäft mit 472 Millionen Euro fast drei Mal so viel wie ein Jahr zuvor. Die Bank profitierte auch davon, dass sie deutlich weniger Geld für mögliche Kreditausfälle zurücklegen musste als im Corona-Krisenjahr 2020. Unter dem Strich standen für den Zeitraum Juli bis einschließlich September 403 Millionen Euro Gewinn nach einem Verlust von 60 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Nach Problemen im Q2 jetzt auf Jahressicht im Plus

Dank des guten dritten Quartals liegt die Commerzbank auch auf Jahressicht wieder im Plus. Für die ersten neun Monate insgesamt stehen 9 Millionen Euro Überschuss in der Bilanz nach einem Verlust von 168 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Im zweiten Quartal hatten Kosten für Stellenabbau und Filialschließungen die Commerzbank tief in die roten Zahlen gerissen. Das Geldhaus hat unter dem seit Januar amtierenden Vorstandschef Manfred Knof den Sparkurs verschärft. Gut die Hälfte des angepeilten Abbaus von brutto 10.000 Vollzeitkräften sind nach Angaben der Commerzbank inzwischen geschafft oder vereinbart. Der Filialabbau im Inland soll 2022 abgeschlossen werden. Hinzu kam eine Abschreibung in Höhe von 200 Millionen Euro für die abgeblasene Auslagerung der Wertpapierabwicklung.

Management blickt zuversichtlich in die Zukunft

"Die Umsetzung unserer Strategie geht planmäßig voran und auch das operative Geschäft entwickelt sich gut. Für das Gesamtjahr rechnen wir trotz der Umbaukosten daher mit einem positiven Konzernergebnis", so Konzernchef Knof.

Das Management geht weiterhin davon aus, im Gesamtjahr die Gesamterträge steigern zu können. Nach neun Monaten summierten sich die Erträge auf 6,36 Milliarden Euro – ein Plus von 3,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr 2020 hatte das Institut rund 8,2 Milliarden Euro erzielt.

Das macht die Aktie der Commerzbank

Die Commerzbank verdiente im Q3 deutlich mehr als von Analysten erwartet, was an der Börse mit einem Kurssprung belohnt wurde. Die Commerzbank-Aktie +1,26% legte kurz nach Handelsstart um bis zu sieben Prozent auf 6,90 Euro zu und erreichte damit ihren höchsten Stand seit Mai 2019. Zuletzt notierte das Papier noch 4,7 Prozent im Plus.

Mit Material von dpaAFX.
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