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CompuGroup: Corona kann nicht bremsen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Videosprechstunden und wiederkehrende Softwareumsätze machen die CompuGroup in Krisenzeiten robust. Das erste Quartal lief gut – und die Prognose kann beibehalten werden. Das honorieren Anleger in unsicheren Zeiten.

"Mögliche sich aus Covid-19 ergebende Risiken auf Umsatz-, Ertrags- und Finanzkraft haben aus heutiger Sicht keinen Anlass zu einer Revidierung der Prognose gegeben", hieß es am Donnerstag im Zwischenbericht. Der auf Arztpraxen und Apotheken spezialisierte Softwareanbieter verwies jedoch auf eine höhere Unsicherheit als üblich.

Die CompuGroup kommt relativ gut durch die Krise, weil sie etwa auch Dienste rund um Telemedizin anbietet, die im ersten Quartal massiv gefragt waren. So legte die Nutzerzahl der Videosprechstunden-Software CLICKDOC in Deutschland in den vergangenen Wochen um 40 Prozent zu.

Im ersten Quartal stieg der Umsatz um fünf Prozent auf 183 Millionen Euro, ohne Zu- und Verkäufe sowie Wechselkurseffekte wären es 2 Prozent gewesen. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA lag jedoch 13 Prozent niedriger bei 43,5 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte sich das Unternehmen allerdings Sondererträge wegen der Produkte rund um die elektronische Gesundheitskarte gutgeschrieben. Ohne diese wäre das operative Ergebnis leicht geklettert, hieß es.

Das macht die Aktie der CompuGroup

Nach anfänglichen Kursverlusten sind die Aktien von CompuGroup Medical +4,79% nach positiven Analystenkommentaren wieder ins Plus gedreht. Sie gewannen zuletzt 2,9 Prozent auf 72,70 Euro und näherten sich dem Rekordhoch von vergangener Woche bei 75,70 Euro an.

Analyst Knut Woller von der Baader Bank wies auf den hohen Anteil wiederkehrender Umsätze hin, der dem Geschäftsmodell einen defensiven Charakter verleihe. Der Entwickler von Software für das Gesundheitswesen sei von der Corona-Krise vergleichsweise wenig betroffen. Commerzbank-Analyst Florian Treisch hat das Kursziel für CompuGroup 60 auf 70 Euro angehoben und sieht in der Aktie einen möglichen Krisengewinner. Das Papier sei jedoch teuer.

Mit Material von dpaAFX.
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