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Continental macht's mit Amazon

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Mehr Tempo beim autonomen Fahren, leichtere Updates, bessere Daten für Sicherheits- und Sprachsysteme: Continental +0,82% und die Cloud-Sparte von Amazon +0,15% entwickeln gemeinsam eine Software- und Hardware-Plattform für Autos. "Wir erproben das jetzt in der Serienentwicklung eines Herstellers", sagte Conti-Technikchef Dirk Abendroth der Deutschen Presse-Agentur. "Eine erste Pilotanwendung ist dann ab August geplant, ab dem Jahresende soll das Konzept für weitere Kunden geöffnet werden." Vereinbart sei eine langfristige Zusammenarbeit mit Amazon.  

Die einheitlichen Entwicklungsstandards betreffen zunächst vor allem Prozesse zwischen den Unternehmen. Mittel- bis langfristig dürften sich die Neuerungen allerdings auch in Millionen Autos sowie in den erweiterten Dienstleistungen rund ums Autogeschäft bemerkbar machen.

Amazon Web Services (AWS) bietet vor allem Rechen- und Speicherkapazitäten an, die im Netz dezentral zur Verfügung gestellt werden (Cloud Computing). Außerdem befasst sich AWS mit maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz (KI). Conti erhofft sich durch die Zusammenarbeit mit AWS Fortschritte bei der Verarbeitung der enormen Datenmengen, die beim autonomen Fahren umgesetzt werden müssen.

Neue Funktionen zukünftig per Update

Das zentrale Instrument heißt "Continental Automotive Edge Plattform" (CAEdge). Es enthält Module für die Entwicklung und das Aufspielen neuer Programme bis zu deren Wartung. "So wird es in Zukunft bequem möglich sein, über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs gewünschte Funktionen durch Software-Updates zu beziehen", kündigte Conti an. Gleichzeitig sollen das Tempo und die Datensicherheit erhöht werden.

Bisher liefert der DAX-Konzern unter anderem einen Zentralrechner für die Steuerung von ID-Modellen zu. VW baut seinerseits ein Netzwerk auf, in dem Daten zwischen den Smartphones der Kunden, den Anwendungen im Auto, Herstellern, Händlern und Dienstleistern ausgetauscht werden.

Das macht die Aktie von Continental 

Am Donnerstag legte die Continental-Aktie +0,82% zeitweise um 1,8 Prozent auf 115,92 Euro zu, im weiteren Handelsverlauf schmolzen die Kursgewinne jedoch auf zuletzt 0,7 Prozent bei 114,72 Euro zusammen. Damit notieren die Papiere rund elf Prozent unter dem bisherigen Hoch auf Schlusskursbasis seit Jahresbeginn. Dieses hatten die Papiere am 8. März beim Stand von 128,90 Euro markiert. 

Sechs-Monats-Chart Continental (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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