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Continental: Überreaktion nach den Zahlen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Continental hat die endgültigen Zahlen zum dritten Quartal veröffentlicht und bleibt vorerst in den roten Zahlen. Operativ deutet sich jedoch eine Erholung an – und auch eine Jahresprognose traut sich das Management wieder zu.

Wie der Autozulieferer am Mittwoch mitteilte, lag der Nettoverlust im Zeitraum zwischen Juli und September bei knapp 720 Millionen Euro. Im zweiten Jahresviertel hatte das DAX-Unternehmen noch ein Minus von 741,1 Millionen Euro verbucht.

Ein Grund für die anhaltenden Belastungen sind hohe Abschreibungen und die Umbaukosten. Conti will Tausende Jobs um- oder abbauen, die Bekämpfung der Corona-Rückgänge mischt sich mit dem Strukturbruch in der gesamten Autoindustrie. Aufwendungen für früher ausscheidende Mitarbeiter sowie Abschreibungen auf Sachanlagen kosteten 687 Millionen Euro.

Gleichzeitig ging es im laufenden Betrieb nach dem Einbruch im Frühjahr infolge der Viruskrise aufwärts: Es gelang Conti, den Fehlbetrag vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten von 634 Millionen Euro auf zuletzt plus 832 Millionen Euro zu drehen. "Wir haben uns im dritten Quartal operativ beachtlich gut geschlagen", erklärte Vorstandschef Elmar Degenhart.

Management gibt Jahresprognose

Nach dem soliden dritten Quartal traut sich die Geschäftsführung auch eine Jahresprognose zu. Continental will nun einen Umsatz von rund 37,5 Milliarden Euro erzielen. Im vergangenen Jahr hatte Conti noch 44,5 Milliarden Euro erlöst. Um Sondereffekte bereinigt soll die operative Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern 3,0 Prozent erreichen, nach 7,4 Prozent im Vorjahr.

Das macht die Aktie von Continental

Aktien von Continental -0,08% sind am Mittwoch nach Veröffentlichung der neuen Jahresprognose zunächst kräftig unter die Räder gekommen. Auf der Handelsplattform Tradegate sackten die Anteilsscheine des Autozulieferers und Reifenherstellers um bis zu 6,6 Prozent auf 100 Euro ab.

Ein Börsianer sah die Ziele jedoch im erwarteten Rahmen. Eigentlich dürften sie auf den Kurs keinen allzu großen Einfluss haben, sagte er. Die Überreaktion wurde auch schnell korrigiert: Zuletzt dämmten die Continental-Aktien ihre Verluste auf 0,7 Prozent ein.

Mit Material von dpaAFX.
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