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Corona-Angst drückt Öl und Euro – Bund-Future gewinnt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Stark steigende Corona-Fälle sorgen am Freitag an den Börsen für Verunsicherung. Für Verunsicherung sorgt, dass Österreich wieder in einen Corona-Lockdown geht. Das weckte entsprechende Ängste auch in Deutschland. Hierzulande hat Bayern beschlossen, in Gebieten mit Corona-Inzidenzen über 1.000 das öffentliche Leben herunterzufahren.

"Ganz Deutschland ist ein einziger großer Ausbruch. Das ist eine nationale Notlage. Wir müssen jetzt die Notbremse ziehen", mahnte am Mittag bereits RKI-Präsident Lothar Wieler.

Während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020, als viele Staaten gleichzeitig die Wirtschaft dicht machten, waren unter anderem die Rohöl-Preise wegen des wirtschaftlichen Stillstands drastisch eingebrochen.

Auch heute sind die Ölpreise wegen neuer Corona-Ängste deutlich unter Druck geraten. Am frühen Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit 78,62 US-Dollar 3,2 Prozent weniger als gestern. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ebenfalls um gut drei Prozent auf 75,87 Dollar. Damit lagen die Preise so tief wie seit Anfang Oktober nicht mehr.

Wirtschaftliche Beschränkungen dämpfen in aller Regel die konjunkturelle Entwicklung. Diese Aussicht lastet auf den Ölpreisen - und dem Euro.

Auch der Euro +0,0097% ist am Freitag durch neue Corona-Ängste spürbar belastet worden. Im Tief fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,1250 US-Dollar. Sie kostete damit gut einen ganzen Cent weniger als im Tageshoch (siehe Chart). 

EZB-Präsidentin Christine Lagarde bekräftigte unterdessen die trotz erhöhter Inflation weiterhin extrem lockere Ausrichtung der Notenbank. Eine erste Zinsanhebung in der Corona-Pandemie dürfte damit noch eine ganze Zeit lang auf sich warten lassen. Diese Aussicht lastet schon seit einiger Zeit auf dem Euro-Kurs.

Intraday-Euro-Kurs (in US-Dollar)

Die Kurse deutscher Bundesanleihen haben angesichts der zugespitzten Corona-Lage jedoch zugelegt. Bis zum Nachmittag stieg der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future -0,17% zeitweise um 0,6 Prozent auf 171,98 Punkte. (Mit Material von dpa-AFX)

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