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Covestro: Das war’s mit der Prognose

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Chemiekonzern Covestro senkt wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie seine Prognose für das laufende Jahr. Den Aktionären schmeckt das nicht – in einem schwachen Gesamtmarkt gibt die DAX-Aktie deutlich nach.

Covestro erwartet für 2020 wegen eines sich verschlechternden Umfeldes ein EBITDA von 700 Millionen bis 1,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Bislang hatte Covestro 1 bis 1,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Dabei geht der Chemiekonzern im Kerngeschäft von einem Rückgang aus, statt eines Wachstums. Zudem kündigte das Unternehmen als Reaktion an, mehr sparen und Investitionen kürzen zu wollen.

Ab dem dritten Quartal dürfte sich die Situation spürbar verbessern. Jedoch befinde sich die Pandemie noch in der Entwicklung, warnte Covestro. Weitere Anpassungen der Prognose schloss das Unternehmen daher nicht aus.

Vorläufige Zahlen im Rahmen der Erwartungen

Im ersten Quartal erreichte Covestro vorläufigen Zahlen zufolge ein EBITDA von 254 Millionen Euro, deutlich weniger als die 442 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Jedoch liege er im Rahmen der Erwartungen, die bei 200 bis 280 Millionen Euro gelegen hätten. Details will Covestro wie geplant am 29. April vorlegen.

Die Einsparungen will das Unternehmen für 2020 nun um 100 Millionen auf 300 Millionen Euro erhöhen. Dies geschehe zusätzlich zum laufenden Restrukturierungsprogramm, hieß es weiter. Die laufenden Investitionen sollen um 200 Millionen auf 700 Millionen Euro gesenkt werden.

Finanziell sieht sich Covestro gut aufgestellt. Die Bilanz sei stark, das Unternehmen verfüge über erhebliche liquide Mittel. Diese umfassten derzeit rund 1,2 Milliarden Euro in Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie eine bisher nicht in Anspruch genommene revolvierende Kreditlinie in Höhe von 2,5 Milliarden Euro.

Das machen die Aktien von Covestro

Die Covestro-Aktien +2,86% geben am Nachmittag rund 4,4 Prozent ab und rutschen zurück auf 29,05 Euro. Damit konnte ist das DAX-Papier zum wiederholten Mal in wenigen Wochen an der Marke von 30 Euro gescheitert. Auch die 38-Tage-Linie die aktuell in diesem Bereich verläuft konnte damit nicht geknackt werden. Es rückt nun wieder die horizontale Marke bei 26,50 Euro in den Fokus.

Mit Material von dpaAFX.
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