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Covestro: Höhenflug schon vorbei?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Anleger haben am Mittwoch auf einen Zukauf von Covestro zunächst verschnupft reagiert. Die DAX-Aktie sackte in einer ersten Reaktion über sechs Prozent nach unten – die Erholung läuft jedoch nach Analysten-Zuspruch bereits.

Covestro will dem niederländischen Chemiekonzern Royal DSM dessen Sparte für harzbasierte Farben und Anstriche für 1,61 Milliarden Euro abkaufen. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilte der Kunststoffkonzern am Mittwoch mit.

Covestro will den Zukauf mit Eigen- und Fremdkapital finanzieren sowie durch den eigenen Barmittelfluss. Zu diesem Zweck soll das bereits bestehende Genehmigte Kapital für eine Kapitalerhöhung genutzt werden. Damit will Konzern rund 450 Millionen Euro erlösen.

Vorbehaltlich der Genehmigungen durch die Behörden wird der Abschluss der Transaktion für das erste Quartal erwartet. Covestro erwartet von der vollständigen Integration des neuen Geschäftsbereichs dauerhafte Synergieeffekte, die bis 2025 bis auf jährlich rund 120 Millionen Euro steigen dürften.

Das macht die Aktie von Covestro

Anleger zeigten sich angesichts des hohen Preises verunsicherten und schickten die Covestro-Aktien +1,35% in einer ersten Reaktion rund 6 Prozent nach unten und fielen damit unter ihre 21-Tage-Linie zurück. Analysten gaben den DAX-Papieren jedoch etwas Stabilität zurück.

"Die Übernahme erscheint auf den ersten Blick teuer", erklärte Analyst Markus Mayer von Baader. Covestro schloss mit dem niederländischen Chemiekonzern Royal DSM +0,85% eine Übernahmevereinbarung für dessen Sparte für harzbasierte Farben und Anstriche und zahlt dafür für 1,61 Milliarden Euro. Mayer betonte allerdings hohe Synergien, die die Bewertung deutlich senkten. Er rechnete nach einer ersten negativen Kursreaktion mit einer Erholung.

Diese trat dann auch ein – zuletzt notierten die Papiere des Kunststoffkonzerns nur noch 5 Prozent im Minus bei 43,29 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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