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CureVac: Neue Studiendaten und Q-Zahlen treiben Aktie an

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Das Tübinger Unternehmen CureVac will  in klinischen Studien eine neue Klasse von transformativen Medikamenten auf der Basis von Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA) entwickelt, gab heute die Finanzergebnisse für das zweite Quartal und das erste Halbjahr des Jahres 2021 sowie Informationen zur Geschäftsentwicklung und dem Stand der Impfstoffforschung bekannt.

Im zweiten Quartal sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35 Prozent auf 22,4 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg der Verlust um 144,6 auf 147,8 Millionen Euro. Als Gründe für die wirtschaftliche Entwicklung nannte das Unternehmen gestiegene Forschungs- und Entwicklungskosten sowie hohe Einmaleffekte im Vorjahreszeitraum, die sich im Q2 2020 positiv auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt hatten. 

Präklinische Studie zeigt bessere Wirkung 

Zudem veröffentlichte CureVac präklinische Daten zu Immunantworten und der Schutzwirkung von CV2CoV und CVnCoV, CureVacs Impfstoffkandidaten der ersten Generation, in einer SARS-CoV-2-Challenge-Studie an nichtmenschlichen Primaten. Die Studie untersuchte Cynomolgus-Affen nach einer Impfung mit je 12µg des Impfstoffkandidaten der ersten oder zweiten Generation. Es wurde festgestellt, dass CV2CoV im Vergleich zum Impfstoffkandidaten der ersten Generation, CVnCoV, angeborene und adaptive Immunantworten besser aktiviert und damit ein schnelleres Einsetzen der Immunantwort, höhere Antikörpertiter und eine stärkere Aktivierung von B- und T-Gedächtniszellen erzielt. 

CV2CoV war zudem in der Lage, eine stärkere Antikörper­neutralisierung aller ausgewählten Varianten zu erreichen, darunter die Beta-, Delta- und die Lambda-Variante. In der Challenge-Studie mit dem ursprünglichen SARS-CoV-2-Virus zeigte sich, dass die mit CV2CoV geimpften Tiere besser geschützt waren, gemessen an der wirksamen Beseitigung der Virenlast in Lunge und Nase. Das vollständige Manuskript der präklinischen Daten ist auf dem Preprint-Server bioRxiv verfügbar.

Das macht die CureVac-Aktie 

An der Börse kamen die Zahlen und Studiendaten gut an: Die CureVac-Aktie zog am Montagmittag um 8,8 Prozent auf 54,80 Euro an. Damit ließen die Papiere die 50-Tage-Linie bei 54,10 Euro hinter sich und lieferten ein frisches Kaufsignal. Aus Charttechnischer Sicht könnte es nun zu einem Gap-Close kommen, in der Folge wäre ein Kursanstieg bis zur 200-Tage-Linie bei 74,51 Euro möglich. 

Sechs-Monats-Chart CureVac (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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