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Daimler: 5 Dinge, die Anleger vor den Q-Zahlen wissen sollten

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Corona-Krise verschärfte die Situation bei Daimler. Zwar gibt es nun erste zarte Anzeichen, dass es den Autobauer doch nicht so hart erwischt wie zwischenzeitlich befürchtet. Doch wirkliche Klarheit werden nur die Quartalszahlen am Donnerstag liefern.

Vorläufige Zahlen erleichterten

Vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal hat Daimler bereits vorgelegt. Der Auto- und Lkw-Bauer hatte schon länger rote Zahlen angekündigt. Für die Anleger an der Börse fielen diese aber nun weniger schlimm aus als befürchtet. Vor Zinsen und Steuern lag der Verlust bei 1,68 Milliarden Euro. Zahlen um Umsatz und für das Nettoergebnis stehen für die vergangenen drei Monate aber noch aus.

In China zeigt sich Erholung

Dennoch fasst Daimler zunehmend Mut für die weitere Entwicklung. Die Markterholung sei stärker ausgefallen als gedacht. Im Juni sei die Entwicklung sogar "stark" verlaufen.

Die Stammmarke Mercedes-Benz hatte zwar im zweiten Quartal mit insgesamt 457.711 Autos weltweit 20,2 Prozent weniger Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert als ein Jahr zuvor. Das lag aber vor allem an Europa und Nordamerika. In China fand Mercedes bereits wieder in die Wachstumsspur zurück und erzielte im wichtigsten Automarkt der Welt ein Auslieferungsplus von fast 22 Prozent.

Kosten müssen eingespart werden

"Aber es bleibt viel zu tun", sagte Källenius. Der Manager hat sich bei den Kostenstrukturen des Traditionskonzerns viel vorgenommen, nachdem er das Ruder vom langjährigen Daimler-Boss Dieter Zetsche übernommen hat. Wie weit hier Personal entlassen werden muss, ist noch immer nicht klar. Angekündigt ist, dass es mehr als 15.000 Stellen der rund 300.000 im Konzern treffen wird.

Erwartungen übertroffen

Die Erwartungen der Analysten wurden mit den vorläufigen Zahlen bereits übertroffen. Der Verlust bei der Pkw-Sparte Mercedes sei im zweiten Quartal viel niedriger gewesen als gedacht und der industrielle freie Mittelzufluss habe sich deutlich besser entwickelt, schrieb Goldman-Experte Galliers. Bei der Vorlage der endgültigen Zahlen dürfte der Autobauer den Ausblick anpassen, die Markterwartungen dürften dann steigen.

Daimler-Aktie kein Outperformer

Wer dieser Tage auf die Kurstafel schaut, der könnte fast meinen, den Corona-Crash in Februar und März hätte es nicht gegeben – so auch bei Daimler. Dem jähen Absturz von fast 43 Euro am 21. Februar herab auf 21 Euro Mitte März folgte eine anhaltende Erholung. Derzeit kostet die Daimler-Aktie -0,71% knapp 39 Euro.

Während die Daimler-Aktie seit Jahresbeginn mit einem Minus von rund einem Fünftel noch ähnlich schwach dasteht wie der europäische Automobilsektor, sieht es auf längere Sicht für die Schwaben schlechter aus. Auf drei Jahre gesehen liegt der Kursverlust bei 38 Prozent, auf fünf Jahre bei mehr als der Hälfte.

Mit Material von dpaAFX.
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