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Daimler: Anleger klagen wegen Millionenschaden

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Anleger haben im Zusammenhang mit der Dieselaffäre weitere Millionenklagen gegen Daimler eingereicht. Der Autobauer weist die Vorwürfe zwar klar zurück – doch die Daimler-Aktie verliert am Montag deutlich.

Fast 250 Millionen Euro Schadenersatz verlangen die Kläger allein in einem Verfahren, in drei weiteren summieren sich die Forderungen zusätzlich auf etwa 100 Millionen Euro, wie das Landgericht Stuttgart auf Anfrage bestätigte. Hinter den Klagen stehen unter anderem verschiedene Fonds. Hinzu kommt noch eine Reihe weiterer neuer Verfahren, in denen es aber um geringere Beträge geht.

Insgesamt verlangen Daimler-Anleger in diversen Verfahren am Landgericht Stuttgart inzwischen deutlich mehr als eine Milliarde Euro Schadenersatz von dem Autobauer.

Im Kern geht es – wie auch bei den zahlreichen Klagen gegen den VW-Konzern – um den Vorwurf, die Märkte seien zu spät über die finanziellen Folgen der Dieselaffäre informiert worden. Dadurch seien die Daimler-Aktien, die die Anleger gekauft haben, zum damaligen Zeitpunkt viel zu teuer gewesen. Daimler weist die Vorwürfe zurück. "Wir halten die Klagen für unbegründet und werden uns gegen die Vorwürfe mit allen juristischen Mitteln verteidigen", sagte ein Sprecher.

Den Vorwurf der Behörden, in den Diesel-Fahrzeugen von Mercedes-Benz eine illegale Abgastechnik verwendet zu haben, weist Daimler ebenfalls zurück. Die Rückrufe und diverse Verfahren haben den Konzern schon Milliarden gekostet. Ende Oktober will sich der Bundesgerichtshof erstmals mit einem Daimler-Fall beschäftigen. Dabei geht es aber um Schadenersatz für Autobesitzer, nicht für Anleger.

Das macht die Aktie von Daimler

Die Millionenklagen aber auch die zunehmenden Sorgen rund um den Coronavirus setzen der Daimler-Aktie -1,55% am Montag zu. Gegen Mittag notiert das DAX-Papier rund 3,6 Prozent tiefer auf 43,87 Euro. Nach den Kursgewinnen im September rückt damit wieder die Unterstützungszone zwischen 41,50 und 42 Euro in den Fokus.

Mit Material von dpaAFX.
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