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Daimler, Conti, Valeo: Autoaktien und Zulieferer gefragt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der europäische Autosektor hat zum Wochenschluss seine vortags unterbrochene Erholung fortgesetzt. Angetrieben wurde die Branche am Freitag insbesondere von erfreulichen Nachrichten vom französischen Zulieferer Valeo, starken Zahlen bei E-Auto-Neuzulassungen sowie von positiven Analystenkommentaren.

Der Anteil an reinen Elektro-Autos bei den Neuzulassungen in der EU hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Fuhren im zweiten Jahresviertel vergangenen Jahres noch 3,5 Prozent der neuzugelassenen Autos europaweit mit Batterie, waren es in diesem Jahr bereits 7,5 Prozent. Das teilte der europäische Herstellerverband Acea am Freitag in Brüssel mit. Gleichzeitig sank der Marktanteil bei Benzinern und Dieselfahrzeugen. Zusammen kamen die beiden Antriebsformen noch auf etwa 62 Prozent unter den Neuzulassungen im zweiten Quartal, im Vorjahreszeitraum waren es noch mehr als 80 Prozent.

Hybrid-Autos stark gefragt

Zunehmend gefragter sind auch Hybrid-Autos, deren Anteil beträgt mittlerweile unter den Neuzulassungen in der EU knapp 20 Prozent. Sie machen den größten Teil alternativ betriebener Antriebe in der EU aus. 

Valeo legt solide Zahlen vor

Die US-Investmentbank Morgan Stanley bezeichnete die von Valeo präsentierten Halbjahreszahlen als "solide". Das operative Ergebnis habe die Markterwartung deutlich übertroffen. Die Aktien von Valeo +0,21% setzten sich mit einem Plus von gut acht Prozent an die Spitze des Sektorindex Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts +0,22% . Zudem kletterten sie damit auch auf den ersten Platz im französischen Leitindex CAC 40 -1,15%.

Positive Analystenkommentare bei Daimler

An diesem Freitag nun meldeten sich Analysten mit ihren Einschätzungen dazu zu Wort. Der Experte George Galliers von der US-Investmentbank Goldman Sachs etwa schrieb, die beschleunigte Elektrostrategie für Mercedes-Benz Cars verbessere nach der Abspaltung des Lkw-Geschäfts den Anlagehintergrund des Autobauers zusätzlich. Mercedes-Benz habe Antworten geliefert für jene Anleger, die besorgt darum seien, ob traditionelle Autobauer auf die batterieelektrische Zukunft vorbereitet seien.

Die Experten von Kepler Cheuvreux empfahlen die Daimler-Papiere zum Kauf. Im Aktienkurs sei derzeit unter anderem nicht ausreichend berücksichtigt, dass der Gewinn in diesem Jahr weiter steigen dürfte und dabei wohl auch Barmittelzuflüsse erwirtschaftet würden. Zudem sollte bei Mercedes-Benz die Profitabilitätsspitze nicht vor 2022 erreicht werden.

Das machen die Aktie von Daimler und Continental 

Als bester Wert im deutschen Leitindex DAX -0,73% stieg die Daimler-Aktie +0,66%  um gut 5,6 Prozent auf 75,36 Euro. Der Autobauer hatte bereits am Donnerstag seine Ziele auf dem Weg ins Zeitalter der Elektromobilität nachgeschärft und will sich im Pkw-Bereich bald komplett von der Verbrennertechnologie verabschieden.  

Hinter den Stuttgartern verteuerten sich die Anteilsscheine des Zulieferers und Reifenherstellers Continental +0,42% im Kielwasser der Valeo-Zahlen um knapp vier Prozent. Mit diesem Kurssprung überwanden die Aktien mit den 21- und den 100-Tage-Durchschnittslinien zeitweise gleich zwei viel beachtete charttechnische Kurven. Sie gelten als Indikatoren für den kurz- beziehungsweise langfristigen Trend.

Sechs-Monats-Chart Daimler (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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