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Daimler: Das neue Jahr kann kommen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Daimler-Chef Ola Källenius will das Tempo der Erholung aus der Corona-Krise hochhalten. Der Automanager blickt zuversichtlich auf das neue Jahr – und auf den wichtigsten Absatzmarkt des Konzerns.

Der Konzern gehe auch mit einem Wachstumsschwung in das Jahr 2021 und bleibe für China optimistisch, sagte der Manager in einem Interview der "Financial Times". Ein Teil der zuletzt starken Verkäufe in dem wichtigsten Einzelmarkt sei auch einem Nachholeffekt aus dem stark pandemiebelasteten Frühjahr zu verdanken.

Im dritten Quartal hat Mercedes-Benz in dem wichtigsten Einzelmarkt ein Verkaufsplus bei Pkws von fast einem Viertel gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet. Auch in den Monaten danach habe das Wachstum zweistellige Prozentsätze erreicht, sagte Källenius dem Blatt.

Auch bei Lastwagen setzt Daimler auch China

Daimler baut auf dem wichtigen chinesischen Markt auch seine Präsenz bei Lastwagen aus und lässt seine Mercedes-Benz-Trucks künftig direkt dort produzieren. Zusammen mit dem chinesischen Partner Foton investiert der Konzern gut 485 Millionen Euro in ein neues Lkw-Werk in Peking.

Das Gemeinschaftsunternehmen Beijing Foton Daimler Automotive (BFDA) baut bisher nur Lastwagen der Marke Auman, die eher in einem niedrigeren Marktsegment angesiedelt sind. Die teureren Mercedes-Benz-Trucks dagegen gibt es bisher ausschließlich als Import. Meist sind das Spezialfahrzeuge, etwa Betonpumpen für die Baubranche – einige tausend Stück pro Jahr.

Das soll sich nun ändern. "Als größter Lkw-Markt der Welt ist China von zentraler Bedeutung für uns und zu einem der wichtigsten Märkte für zukünftiges Wachstum geworden", sagte Daimler-Trucks-Chef Martin Daum.

Das macht die Aktie von Daimler

Die Aussicht auf einen Wachstumsschwung 2021 sorgt auch an der Börse für Auftrieb. Die Daimler-Aktie +0,44% legte im vergangenen November knapp 300 Prozent zu und hat damit die Verluste des Corona-Crashs mehr als nur ausgeglichen. Jetzt gilt es für das DAX-Papier die runde Marke bei 60-Euro anzulaufen.

Mit Material von dpaAFX.
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