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Daimler: Positive Entwicklung im zweiten Halbjahr

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach einem schwachen ersten Halbjahr zeigt sich das Daimler-Management auf der Hauptversammlung für den Rest des Jahres wieder zuversichtlicher. Um eine Verschärfung des Sparkurses kommt der Autobauer aber nicht herum.

Fast 19 Prozent weniger Autos als im Vorjahreszeitraum wurden ausgeliefert. Im zweiten Quartal habe das Unternehmen jedoch bereits wieder etwas Boden gutgemacht. Im Juni lagen die Pkw-Auslieferungen an die Endkunden wieder leicht über dem Vorjahresniveau.

Im wichtigsten Einzelmarkt China habe Mercedes-Benz beim Absatz das bisher beste zweite Quartal erzielt. "Wir sind vorsichtig optimistisch, dass andere Märkte an diese Entwicklung Schritt für Schritt anknüpfen", sagte Daimler-CEO Ola Källenius auf der Hauptversammlung. In China fuhr die Wirtschaft als erstes wieder hoch, in Europa und Nordamerika ging es später wieder los. "Nahezu alle unsere Händler weltweit haben wieder geöffnet", sagte Källenius.

Im ebenfalls konjunktursensiblen Lkw-Geschäft hat der Konzern im ersten Halbjahr einen noch herberen Dämpfer einstecken müssen. Mit rund 150.000 Lkw hat Daimler 38 Prozent weniger abgesetzt als ein Jahr zuvor. Dafür sei allerdings neben Covid-19 auch ein ohnehin schwächeres Marktumfeld verantwortlich, insbesondere in Europa und Nordamerika. "Die Entwicklung der Auftragseingänge war in den letzten Wochen aber in fast all unseren Kernmärkten wieder positiv", sagte Källenius.

Es steht ein schärferer Sparkurs an

Dennoch hatte Källenius mehrfach angedeutet, dass die im vergangenen Herbst vorgelegten Sparpläne wohl nicht ausreichen dürften. "Unsere bisherigen Effizienzziele haben die bevorstehende Transformation abgedeckt, aber nicht eine weltweite Rezession", sagte er. "Deswegen schärfen wir unseren Kurs nach." Man sei derzeit in konstruktiven Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern.

Details nannte Källenius nicht. Die Kernthemen Digitalisierung und Elektrifizierung sowie die Nachhaltigkeitsziele stünden aber nicht zur Disposition.

Schwache Prognose

Für das zweite Quartal rechnet der Konzern neben deutlichen Umsatzrückgängen auch mit roten Zahlen im operativen Geschäft. Im ersten Quartal war der Autobauer daran noch knapp vorbeigeschrammt. "Ich denke, wir sind uns einig: Die jüngsten Ergebnisse – auch schon vor Corona – werden diesem stolzen Unternehmen nicht gerecht", sagte Källenius. "Daimler kann mehr. Und wir sind entschlossen zu liefern."

Das macht die Aktie von Daimler

Die Daimler-Aktien reagieren kaum auf die Hauptversammlung – denn neue Details zum künftigen Kurs ließ das Management nicht durchblicken. Zuletzt notierte das DAX-Papier mit 0,8 Prozent im Minus auf 37,33 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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