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Daimler schließt nächste Brennstoffzellen-Partnerschaft

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Daimlers Lastwagensparte nimmt für ihre Brennstoffzellentechnik weitere Einsatzgebiete in den Blick – und schließt sich nun mit dem Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems zusammen. Die Daimler-Aktie setzt unterdessen ihre Erholungsbewegung fort.

Gemeinsam wollen die Unternehmen die Entwicklung stationärer Notstromaggregate vorantreiben, wie sie am Dienstag mitteilten. Dabei sollen die Brennstoffzellensysteme zum Einsatz kommen, die Daimler Trucks künftig zusammen mit Volvo entwickelt. Die Kooperation der beiden Lastwagenbauer auf diesem Gebiet war vor einigen Wochen vereinbart worden.

Bis die Technik in schweren Nutzfahrzeugen zum Einsatz kommen kann, dauert es allerdings noch einige Jahre. Die stationären Systeme sollen deutlich früher einsatzfähig sein. "Mit der nun abgeschlossenen Vereinbarung für stationäre Brennstoffzellensysteme zeigen wir schon jetzt ganz konkrete Chancen zur Kommerzialisierung dieser Technologie durch das Joint Venture auf", sagte Daimler-Trucks-Chef Martin Daum. Ein Pilotprojekt soll bis Ende des Jahres bei Rolls-Royce Power Systems am Bodensee in Betrieb gehen.

Mit den stationären Brennstoffzellensystemen sollen die bisher mit Dieselmotoren angetriebenen Notstromaggregate vor allem in Rechenzentren oder anderen sicherheitsrelevanten Einrichtungen ersetzt werden. "Die Dekarbonisierung von Antrieb und Energieversorgung ist eines unserer zentralen strategischen Ziele und die Brennstoffzelle wird hierbei eine Schlüsselrolle spielen", sagte der Vorstandschef von Rolls-Royce Power Systems, Andreas Schell.

Daimler im Umbau

Die Brennstoffzelle ist aber nur ein kleiner Teil von Daimlers Zukunftsausrichtung. Denn Vorstandschef Ola Källenius die Nachhaltigkeit zwar zum zentralen Prinzip erhoben – doch als erste große Amtshandlung legte er sein umfassendes Sparprogramm vor: Alles soll nun straffer werden, die Kosten sollen runter und Tausende Stellen gestrichen werden, damit am Ende genug Geld für wichtige Zukunftsthemen, für Digitalisierung und vor allem auch für die Elektromobilität da ist. Wenn es nach Källenius geht, soll Daimler künftig für "nachhaltigen modernen Luxus" stehen.

Das macht die Aktie von Daimler

Allerdings lässt Corona die Strategie nun womöglich schon Makulatur werden, bevor sie überhaupt richtig Wirkung entfalten konnte. Im ersten Quartal stürzte der Gewinn drastisch ab, im zweiten erwartet Daimler gar rote Zahlen. Das war so natürlich nicht eingeplant. Als besonders konjunkturabhängige Aktie gilt der Autobauer in unruhigen Börsenzeiten untern Anlegern und Analysten als stark anfällig.

Nach einem heftigen Kursrutsch im Februar und März geht es für die Daimler-Aktie ±0,00% jedoch wieder aufwärts. Der horizontale Widerstand bei 32 Euro wurde geknackt und die 90-Tage-Linie bei aktuell 33,86 rückt wieder in greifbare Nähe.

Mit Material von dpaAFX.
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