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Daimler: Starker Auftakt – Prognosen angehoben

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Auto- und Lkw-Bauer Daimler ist nach dem außerordentlich starken Jahresstart noch einmal deutlich selbstbewusster für 2021. Der Vorstand um Chef Ola Källenius geht davon aus, dass mit Pkw und Vans noch einmal deutlich mehr Gewinn aus dem Tagesgeschäft herausspringt als bisher schon veranschlagt. Auch für die Gewinne der Finanzdienstleistungs- und Mobildienstsparte sind die Stuttgarter zuversichtlicher. 

Für den Bereich mit Autos und kleinen Nutzfahrzeugen geht Daimler nun von zehn bis zwölf Prozent Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern aus, wenn Sondereffekte herausgerechnet werden. Zuvor hatte das Management acht bis zehn Prozent Marge in Aussicht gestellt. Die Eigenkapitalrendite von Daimler Mobility - wo die Stuttgarter Finanzdienste und das Mobilitäts-Joint-Venture mit BMW -2,98% bündeln - soll 14 bis 15 Prozent erreichen statt wie bisher anvisiert zwölf bis 13 Prozent.

China-Geschäft bleibt Wachstumstreiber

Daimler hatte bereits vorläufige Zahlen vorgelegt und bestätigte diese nun vor dem Wochenende. "Absatz, Umsatz und Gewinn stiegen deutlich insbesondere durch Rückenwind aus China, einem starken Produktmix und einer vorteilhaften Preisdurchsetzung", sagte Wilhelm.

Nettogewinn steigt exorbitant

Auch unter dem Strich machte sich die Erholung deutlich bemerkbar. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn lag bei 4,29 Milliarden Euro. Vor einem Jahr waren nur 94 Millionen Euro übrig geblieben, weil die Corona-Krise die Geschäfte vor allem in China und teils auch schon in Europa empfindlich unter Druck gesetzt hatte. Diesmal halfen auch Bewertungserträge durch die Gründung eines Brennstoffzellen-Gemeinschaftsunternehmens mit dem schwedischen Lkw-Rivalen Volvo.

Der Gesamtumsatz erreichte zwischen Januar und Ende März dieses Jahres 41 Milliarden Euro, im Jahresvergleich ein Plus von zehn Prozent. Daimler hatte im ersten Quartal 15 Prozent mehr Autos und Vans an die Händler abgesetzt als ein Jahr zuvor. An die Kunden wurden gar 22 Prozent mehr Fahrzeuge ausgeliefert. 

LKW-Sparte zurück in der Spur

Auch bei der abzuspaltenden Lkw-Sparte Daimler Truck laufen die Geschäfte wieder deutlich besser, nachdem der Markt für schwere Nutzfahrzeuge vergangenes Jahr zusammengebrochen war. Zwar lag der Umsatz mit 8,7 Milliarden Euro noch ein Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Bestellungen für Lkw und Busse zogen im ersten Quartal aber um 63 Prozent auf 151.127 Fahrzeuge an. Das bereinigte operative Ergebnis kletterte auf mehr als das Doppelte. Die Margenerwartung an das schwere Nutzfahrzeuggeschäft für das laufende Jahr behielt Truck-Chef Martin Daum jedoch bei.

Das macht die Daimler-Aktie

Die Daimler-Aktie -0,93% stieg am Freitagmorgen zeitweise um 1,5 Prozent auf 74,88 Euro. Seit Anfang November hat das Papier bereits fast zwei Drittel zugelegt, unter anderem getrieben durch die Impfstoffhoffnung an den Börsen generell, aber vor allem auch durch die Aufspaltungspläne in einen Pkw- und Lkw-Konzern sowie die in einigen Erdteilen wieder brummenden Geschäfte.

Sechs-Monats-Chart Daimler (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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