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Das hatten Aktionäre von VW, Daimler & BMW nicht erwartet

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Anleger hatten sich auf ein umfassendes Konjunkturpaket für die Automobilindustrie gefreut – doch sie wurden enttäuscht. Die Autoaktien von Volkswagen, Daimler und BMW gehören daher vorbörslich zu den schwächsten Werten im DAX.

Fachleute sehen in den geplanten Hilfen Licht und Schatten. "Bei der Elektromobilität sind die 6000 Euro für die rein batteriegetriebenen Autos ein sehr kräftiger Impuls", schrieb Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut am Donnerstag.

Mit dem staatlichen Rabatt fördere man jedoch nur einen kleinen Teilmarkt. "Es fehlt der große Schub für die restlichen 90 Prozent, und genau die 90 Prozent bewegen unsere Wirtschaft und unser Sozialprodukt", schrieb Dudenhöffer. Die Elektroprämie sei ein Selbstläufer in der politischen Umsetzung, weil man damit zu "Everybody's Darling" werde.

Die Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW hatten neben den Autoländern Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern auf Kaufprämien auch für neuere Verbrenner gepocht. Die SPD-Parteispitze mit den Co-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans war jedoch strikt dagegen, auch Verbrenner staatlich stärker zu fördern und wollte vor allem Zukunftstechnik in den Mittelpunkt stellen.

Die geplante Mehrwertsteuer-Senkung um 3 Prozentpunkte von 19 auf 16 Prozent für ein halbes Jahr seien dagegen eine gute Sache, die den deutschen Autobauern genauso nütze wie den Importeuren, schrieb Dudenhöffer. "Freilich sind die Ersparnisse überschaubar, es hätte schon kräftiger ausfallen können, um deutliche Kaufimpulse auszulösen." Bei einem Kaufbetrag von brutto 30 000 Euro heute betrage die Ersparnis rund 756 Euro.

Das machen die Aktien von Volkswagen, Daimler und BMW

Anleger reagierten enttäuscht auf die mageren Konjunkturhilfen für den Automobilsektor. Die Auto-Aktien aus dem DAX, die in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt haben, mussten daher einen Teil der Kursgewinne wieder abgeben. Volkswagen +2,39% notierte vorbörslich rund 2,9 Prozent tiefer, Daimler +3,85% sank 3,9 Prozent und BMW +2,21% musste 3,4 Prozent abgeben.

Mit Material von dpaAFX.
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