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Das ist ein weiterer Schlag für die Lufthansa

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Tötung eines iranischen Generals durch einen US-Raketenangriff im Irak sorgt für Turbulenzen an den Finanzmärkten. Die Preise für Öl und Gold zogen kräftig an, Aktienkurse sackten ab. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei kündigte schwere Vergeltung an.

Die ohnehin hohen Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich in den vergangen Tagen nochmals verschärft, nachdem die US-Botschaft in Bagdad durch Demonstranten angegriffen worden war. Die USA weisen Iran die Schuld zu, die islamische Republik weist dies von sich.

Vor allem die Ölpreise haben am Freitag mit deutlichen Aufschlägen auf die verschärfte Lage zwischen USA und Iran reagiert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 68,41 US-Dollar - ein Aufschlag gegenüber Donnerstag um mehr als drei Prozent. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ähnlich stark auf 62,88 Dollar.

Gleichzeitig wurden die Aktien europäischer Fluggesellschaften in Mitleidenschaft gezogen. Der stark gestiegene Ölpreis als Kostenfaktor belastet die Airlines. Papiere der Lufthansa -3,54% verloren am Vormittag über sechs Prozent auf 15,45 Euro (siehe Chart unten). Sie waren damit abgeschlagenes Schlusslicht im DAX, der rund ein Prozent verlor.

Aktien von Air France-KLM -6,43% wurden gut zwei Prozent niedriger gehandelt. Die Aktie der British-Airways-Mutter IAG gab in London ebenfalls um über zwei Prozent nach. In Asien gaben Singapore Airlines um ein Prozent nach.

Nach einer düsteren Prognose für Deutschlands Flughäfen sind auch die Aktien von Fraport -2,33% am Freitag zunehmend unter Druck geraten. Zuletzt verloren sie 2,5 Prozent auf 73,60 Euro und zählten damit zu den größten Verlierern im MDAX -1,49% der mittelgroßen Börsentitel.

Die deutschen Flughäfen müssen sich nach Einschätzung ihres Verbandes auf weniger Passagiere einstellen. "Der Luftverkehr am Standort Deutschland wird im Jahr 2020 den Wachstumspfad der letzten Jahre nicht halten können", sagte Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Airport-Verbands ADV, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. (mmr mit Material von dpa-AFX)

Sechs-Monats-Chart Lufthansa (in Euro)
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