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Das sind die Auswirkungen des Coronavirus auf den Finanzmarkt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie hat den deutschen Aktienmarkt am Montag tief ins Minus gedrückt. Diese Branchen sind besonders betroffen:

Die Unsicherheit an den Finanzmärkten ist spürbar gestiegen. Der Dax -0,47% sackte im frühen Handel um 3,2 Prozent auf 13.126 Punkte ab. Der Leitindex fiel damit deutlich unter die 50-Tage-Linie – und auch unter die 90-Tage-Linie.

Für den TecDAX -0,06% geht es mit 3,82 Prozent deutlich stärker nach unten. Jedoch bleiben im technologielastigen Index die 90-Tage-Linie und der mittelfristige Trend intakt.
Der Goldpreis +0,59% zog an und die Ölpreise gerieten unter Druck.

"Spätestens nach den Entwicklungen über das Wochenende in Sachen Coronavirus dürfte auch dem letzten Anleger klar geworden sein, dass es zu früh war, das Thema abzuhaken und die negativen wirtschaftlichen Effekte als eingegrenzt und vernachlässigbar zu erachten", schrieb Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader.

Besonders hart trifft es Aktien der Luxusbranche. LVMH und Kering knicken deutlich ein.

Ebenfalls deutlich unter Druck sind die Airline-Aktien wie Lufthansa oder Air France-KLM .

Stand der Coronavirus-Ausbreitung

In Asien ging es zum Wochenstart insbesondere an Südkoreas Börsen deutlich nach unten, wenngleich sich die Kursverluste in Festlandchina in Grenzen hielten. Die Gesundheitskommission berichtete am Montag in Peking weitere 150 neue Covid-19-Todesfälle in China – so viele wie noch nie innerhalb eines Tages.

Wegen der starken Auswirkungen auf die Wirtschaft kündigte Chinas Staatschef Xi Jinping eine aktivere Haushaltspolitik und Hilfen wie Steuererleichterungen besonders für kleine und mittelgroße Unternehmen. Auch deutete der Präsident eine Lockerung der Geldpolitik an. Viele Betriebe stehen still.

In Südkorea entwickelt sich gerade ein größerer Ausbruch. Dort wurden innerhalb 24 Stunden 161 Infektionen neu entdeckt. Damit gibt es dort schon 763 Ansteckungen und sieben Todesfälle.

In Europa ist Italien mit 157 Infektionen am schwersten betroffen. Mit drastischen Maßnahmen wie Sperrzonen versucht die Regierung die rasante Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Mehrere Gemeinden in Norditalien wurden abgeriegelt, damit das Virus nicht auf die Wirtschaftsmetropole Mailand, das Touristenzentrum Venedig und andere Regionen übergreift.


Mit Material von dpaAFX.

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