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DAX: Chinesische Wachstumssorgen belasten

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Am Montagmorgen dürfte sich die Erholungsrallye im DAX nicht fortsetzen. Zur Handelseröffnung steuert der Leitindex auf ein Minus von 0,5 Prozent zu. Der Grund: Das chinesische Wirtschaftswachstum hat im dritten Quartal deutlich an Fahrt verloren.

Wie das Pekinger Statistikamt am Montag mitteilte, wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft im abgelaufenen Quartal noch um 4,9 Prozent im Vorjahresvergleich. Nach einem Rekordzuwachs von 18,3 Prozent im ersten und 7,9 Prozent im zweiten Quartal ist es der bisher schwächste Wert in diesem Jahr.

Chinas Wirtschaft hatte nach überwundener Corona-Pandemie zunächst eine sehr kräftige Erholung hingelegt. Zuletzt warnten Ökonomen jedoch vor einer ganzen Reihe von Belastungsfaktoren. Als Risiko wurden so etwa die Energieknappheit im Land genannt, die Industriebetriebe in den vergangenen Wochen bereits dazu zwang, ihre Produktion zu drosseln.

Sorgen bereitete Analysten auch die Krise um den hochverschuldeten chinesischen Immobilienkonzern Evergrande, die auf dem chinesischen Finanz- und Immobilienmarkt lastet. Zudem setzte die Regierung in diesem Jahr bei Internet-Konzernen und in zahlreichen anderen Branchen strengere Regeln und Verbote durch, was zusätzlich für eine schlechtere Stimmung sorgte.

Die Analysten der Commerzbank gehen zudem davon aus, dass sich die Verlangsamung des Wachstums in den kommenden Quartalen fortsetzen wird. Für das kommende Jahr wird nur noch mit einem chinesischen Wirtschaftswachstum von fünf Prozent gerechnet.

Das macht der DAX

Nachdem der DAX -4,15% in den vergangenen Tagen 3,1 Prozent zugelegt hat, kann die Erholungsrallye am Montag wohl nicht fortgesetzt werden. In der Citi-Indikation notiert der DAX 0,36 Prozent tiefer bei 15.531 Punkten – immerhin hält damit die 15.500-Punkte Marke, die sich in den vergangenen Monaten des Öfteren als stabile horizontale Unterstützung hervorgetan hat.

Mit Material von dpaAFX.
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