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DAX-Experten auf der Suche nach dem Boden

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Pandemie wird auch in dieser Woche erschreckende Konjunkturindikatoren und neue Hiobsbotschaften hervorbringen. Der DAX sollte sich in der neuen Woche dennoch etwas von dem jüngsten Crash erholen – das sagen jedenfalls die Experten:

„Hohe Kursausschläge erwartet“

Aktienstratege Manfred Bucher von der Landesbank BayernLB rechnet vor diesem Hintergrund in der neuen Woche mit anhaltend hohen Kursausschlägen. Kurzfristige "Befreiungs-Rallys" wie zuletzt seien möglich, dürften aber noch keine Trendwende markieren. Bucher sieht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die weltweit wichtigsten Aktienindizes "erneute Rückschläge erleiden und dabei auch ihre bisherigen Tiefststände testen sowie gegebenenfalls auch temporär unterschreiten."

„Positive Entwicklungen“

Etwas optimistischer äußerte sich Analyst Ulf Kraus von der Landesbank Helaba. Neben vielen alarmierenden Meldungen etwa von der Konjunktur habe es zuletzt auch positive Entwicklungen gegeben. So hätten die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer den koordinierten Kampf gegen den Virus aufgenommen. Zudem wollten die USA und China stärker zusammenarbeiten und die Handelsstreitigkeiten hinter sich lassen. Beruhigend wirkten sich ebenfalls die finanzpolitischen Maßnahmen beiderseits des Atlantik aus.

„Gestrichene Dividenden und Aktienrückkäufe“

Marktanalyst Robert Halver von der Baader Bank sieht derweil in der Streichung beziehungsweise Kappung von Dividendenzahlungen einen weiteren Dämpfer für den Aktienmarkt. Zudem würden Aktienrückkäufe zumindest vorübergehend ausgesetzt, damit die Unternehmen ein möglichst hohes Eigenkapital halten könnten. Das gelte vor allem für Firmen mit besonders konjunkturabhängigen Geschäftsmodellen.

„Ein Boden ist gefunden“

Unter dem Strich bilanzierte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank, dass "die Aktienmärkte einen Boden gefunden haben, sollte es bei den gegenwärtig absehbaren Wirtschaftseinbußen bleiben." Ein nachhaltiger Anstieg sei jedoch erst mittelfristig zu erwarten, wenn sich die Wirtschaftsdaten wieder verbessern. Zunächst ist Kater zufolge jedoch das Gegenteil der Fall: Bei dem in der neuen Woche erscheinenden Arbeitsmarktbericht aus den USA werde voraussichtlich ein Verlust von circa einer Million Jobs verkündet.

Das macht der DAX

Der DAX +2,87% war Mitte März bis auf 8.256 Punkte abgesackt, nachdem er Mitte Februar noch bei gut 13.795 Punkten ein Rekordhoch erreicht hatte. In den vergangenen fünf Handelstagen hatte der DAX zwar mit einem Wochenplus abgeschlossen. Trotz des Kursplus summiert sich das Minus im Corona-Crash immer noch auf rund 29 Prozent.

Mit Material von dpaAFX.
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DAX ®
DAX ® - Performance (3 Monate) 11.391,28 +2,87%
PKT +317,41
Porträt - Chart - Indexzusammensetzung
Tops Kurs %
BAYER 62,13 +7,77%
MTU AERO 141,40 +7,53%
LUFTHANSA 8,64 +7,49%
SAP 111,60 +4,91%
WIRECARD 87,15 +4,62%
Flops
LINDE PLC EO 0,001 177,85 +1,34%
BEIERSDORF 92,98 +1,09%
VOLKSWAGEN VZ 133,96 +0,89%
BMW ST 50,29 +0,42%
COVESTRO AG O.N. 31,29 +0,32%
Nachrichten
25.05. NACHBÖRSE/XDAX -0,1% auf 11.379 Pkt - Encavis gesucht LUFTHANSA 8,63 +7,56%
25.05. LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte DAX ® 11.391,28 +2,87%
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