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DAX: Sorgen vor der zweiten Welle

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Sorgen vor einer neuen Corona-Infektionswelle haben am Mittwoch den DAX wieder in Richtung 12.200 Punkte gedrückt. Überraschend gute Konjunkturdaten konnten leider nicht helfen – die Vortagesgewinne sind dahin.

Gegen Mittag notierte der deutsche Leitindex 2,3 Prozent tiefer auf 12.268 Zähler nach. Am Dienstag noch war er zeitweise wieder über die Marke von 12.600 Punkte geklettert.

Vorsichtig wurden die Anleger insbesondere, da Gesundheitsexperten eindringlich vor einer zweiten Viruswelle in Großbritannien warnten. Es bestehe ein "echtes Risiko", schrieben sie im "British Medical Journal". Sie kritisierten die umfangreichen Lockerungen der Pandemie-Maßnahmen in England, die Premier Boris Johnson am Tag zuvor bekanntgegeben hatte. Zudem sprach Österreich nach dem massiven Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh eine Reisewarnung für Nordrhein-Westfalen aus.

"Die Lage bleibt angespannt. Nachrichten rund um Corona überlagern die positiven Ifo-Daten", sagte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. Wie das Ifo-Institut am späteren Vormittag bekannt gegeben hatte, hellte sich die Stimmung deutscher Unternehmen seit dem drastischen Einbruch in der Corona-Krise im Juni kräftig auf. Analysten hatten damit zwar gerechnet, waren aber mit Blick auf die vorgelegten Daten nicht ganz so optimistisch gewesen.

Diese jüngste Aufhellung der Stimmung solle man nicht überschätzen, riet Volkswirt Stefan Kipar von der Landesbank BayernLB. Denn der am Vortag veröffentlichte deutsche Einkaufsmanagerindex signalisiere noch immer kein Wachstum. "Ein starkes Wachstum wäre aber nötig, damit der tiefe Fall der letzten Monate schnell wieder ausgeglichen werden kann."

Ebenfalss belastend: Die USA wollen offenbar den Handelskrieg mit der Europäischen Union und Großbritannien wieder aufnehmen. Die Regierung von Präsident Donald Trump denkt über Zölle auf Waren im Wert von 3,1 Milliarden US-Dollar nach, wie aus einer Mitteilung des US-Handelsbeauftragten vom späten Dienstagabend hervorgeht. Betroffen davon seien Güter aus Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien.

Mit Material von dpaAFX.
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