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Der Aktienmarkt zwischen Hoffen und Bangen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Optimisten und Pessimisten – Bullen und Bären. Noch ist unklar wer in der zweiten Jahreshälfte das Ruder an den Aktienmärkten übernimmt. Denn die Unsicherheit durch Corona bleibt und beide Seiten haben gute Argumente.

Die Aktienmärkte gingen nunmehr gespalten in die zweite Jahreshälfte, konstatierte Marktstratege Robert Halver von der Baader Bank. "Einerseits signalisieren die globalen Frühindikatoren mit tatkräftiger Hilfe von Geld- und Fiskalpolitik sogar V-förmige Wirtschaftserholungen. Andererseits muss die Konjunktur-Saat auch tatsächlich aufgehen, zumal weltweit wieder zunehmende Corona-Infektionszahlen Sorgen vor erneuten Shutdowns nähren." Nun stelle sich die Frage, welches Lager der Investoren am Ende die Oberhand gewinnt.

Elmar Völker von der Landesbank Baden Württemberg sieht die Märkte derzeit in einer Art Schwebezustand zwischen Hoffen und Bangen. Die jüngste Entwicklung an den Börsen spiegelt den Zwiespalt der Anleger nur zu deutlich wider: Die steile Rally infolge des Corona-Crashs von März bis Anfang Juni brachte dem Dax +0,47% mit einem Plus von fast 24 Prozent den höchsten Zuwachs im zweiten Quartal seit vielen Jahren. Damit nahm ein wegen der Pandemie ausgesprochen turbulentes erstes Halbjahr ein überaus versöhnliches Ende.

Zuletzt allerdings waren die Notierungen wegen zunehmender Zweifel an der schnellen wirtschaftlichen Erholung wieder zurückgekommen, bevor am vergangenen Donnerstag starke US-Arbeitsmarktdaten erneut für ein Kursfeuerwerk im Dax sorgten und den deutschen Leitindex über die Marke von 12.600 Punkten hievten.

Dabei dürften die anstehenden Sommerferien und die Sehnsucht nach einer "Corona-Pause" nach Einschätzung der Analystin Claudia Windt von der Helaba zumindest zu einer gewissen Entspannung beitragen. "Schließlich überraschten die Konjunkturdaten der vergangenen Woche durchweg positiv." Das gelte ebenso für Deutschland wie auch für die USA, wo der Stellenaufbau nach dem massiven Corona-Einbruch wieder an Fahrt aufnimmt und im Juni die Arbeitslosenquote den zweiten Monat in Folge sank.

Allerdings ist laut der Analystin die Frage nach der Nachhaltigkeit einer solchen konjunkturellen Aufwärtsbewegung mit einigen Fragezeichen zu versehen: Denn nicht nur die rasant steigende Zahl der Neuinfektionen biete Anlass zur Sorge, sondern auch der weiter schwelende Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China.

Mit Material von dpaAFX.
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