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Deutsche Bank an DAX-Spitze – das ist der Grund

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Positive Nachricht zum Wochenauftakt bei der Deutschen Bank: Die US-Bank JPMorgan rechnet mit positiven Überraschungen auf der Kostenseite von Deutschlands größtem Geldhaus und erwartet für 2021 wieder eine Ausschüttung an die Aktionäre. An der Börse beflügelte diese Nachricht den Aktienkurs der Deutschen Bank.

Das Finanzinstitut habe seine 2019 vorgestellte Umbaustrategie unter dem derzeitigen Management konsequent und erfolgreich umgesetzt, lobte JPMorgan-Analyst Kian Abouhossein die Fortschritte der Deutschen Bank. Die Erträge stabilisierten sich, und der Kostenplan trage Früchte, was noch wichtiger sei. Er selbst liegt nun mit seiner Schätzung für das bereinigte Vorsteuerergebnis im kommenden Jahr um 14 Prozent und für 2023 um 19 Prozent über der durchschnittlichen Analystenerwartung.

Nachdem die Deutsche Bank jüngst ihr Ziel einer Cost-Income-Ratio (CIR) von 70 Prozent bekräftigt hat, sieht Abouhossein "Spielraum für Kostenanpassungen, falls die Erträge im Jahr 2022 unter der Erwartung von über 25 Milliarden Euro bleiben sollten".

Dividende und Aktienrückkäufe erwartet 

Auch mit einer Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufen rechnet der JPMorgan-Experte in Bälde. Bereits für das Jahr 2021 sollte es wieder eine Dividende geben, erste Aktienrückkäufe sollten im neuen Jahr wieder starten, schrieb er. Entsprechend rechnet er 2022 mit einer Gesamtausschüttung von 40 Prozent und einer Gesamtrendite von 5,9 Prozent. Im Jahr 2024 sollte die Gesamtausschüttung auf 50 Prozent steigen und die Gesamtrendite auf 9,1 Prozent.

Aktie hochgestuft 

Entsprechend seiner Erwartungen stufte er die Papiere der Frankfurter Großbank von "Neutral" auf "Overweight" hoch und nahm sie auch in das Favoritenportfolio der europäischen Bankenbranche auf. Sein Kursziel hob er von 13,50 auf 15,00 Euro und sieht damit bis Juni 2023 ein Kurspotenzial von derzeit 37 Prozent.

Das macht die Aktie der Deutschen Bank

An der Börse kommt die Analysten-Studie gut an: Am Montagnachmittag legte die Aktie der Deutschen Bank -0,26% um rund drei Prozent auf 11,06 Euro zu und setzte sich damit an die DAX-Spitze. Mit dem Sprung über die 200-Tage-Linie bei 10,95 Euro generierte der DAX-Titel dabei ein Kaufsignal, nun gilt es, die 50-Tage-Linie bei 11,17 Euro zu überwinden. Im laufenden Jahr haben die Papiere damit 26 Prozent an Wert gewonnen.

Sechs-Monats-Chart Deutsche Bank (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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