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Deutsche Bank: Das Rechtsrisiko bleibt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Jahrelang lasteten Rechtsstreitigkeiten auf der Deutschen Bank und hohe Strafen drückten auf den Aktienkurs. Seit Christian Sewing das Ruder übernommen hat, ist das Rechtsrisiko gesunken – verschwunden sind die Sorgen aber nicht.

Erst Anfang Dezember drückte ein Bericht des Wall Street Journals erneut auf die Kurse. Das Bankhaus habe es versäumt, die Behörden über eine interne Beschwerde bei seiner Vermögensverwaltung DWS zu informieren, berichtete das Blatt. Ein rechtzeitiger Hinweis an die Aufsicht hätte aber aufgrund eines im Januar geschlossenen, 115 Millionen Euro schweren Vergleiches erfolgen müssen.

Und am heutigen Mittwoch hagelt es die nächste Strafe: Die Bafin brummt der Deutschen Bank wegen Mängeln bei internen Kontrollen im Zusammenhang mit der Berechnung wichtiger Referenzzinssätze eine Geldbuße auf. Die Bank müsse 8,66 Millionen Euro zahlen, weil das Institut als Datenzulieferer für die Berechnung des Euribor "zeitweise nicht über wirksame präventive Systeme, Kontrollen und Strategien" verfügt habe, teilte die Finanzaufsicht mit.

Das macht die Aktie der Deutschen Bank

Zuletzt konnte die Deutsche Bank zeigen, dass der Umbau erfolgsversprechend ist. Nachdem 2020 und 2021 die Erträge im Investmentbanking in die Höhe schossen, braucht es nun die Unterstützung des klassischen Kreditgeschäfts. Höhere Zinsen durch die EZB sind zwar vorerst nicht in Sicht, allerdings kann das Zinseinkommen auch durch andere Komponenten steigende Erträge liefern.

Den guten Aussichten stehen die anhaltenden Rechtsrisiken entgegen. Am Mittwoch zählt die Aktie der Deutschen Bank +0,31% daher zu den Verlierern im DAX. Der Bankentitel verliert rund 0,7 Prozent auf 11,19 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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