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Deutsche Bank: Endlich wieder positive Überraschungen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Deutsche Bank überrascht am Mittwoch die Anleger. Denn das wankende Geldinstitut hat sich im zweiten Quartal dank höherer Einnahmen und gesenkter Kosten in der Gewinnzone gehalten – wenn auch nur vor Steuern.

Trotz hoher Belastungen durch drohende Kreditausfälle in der Corona-Krise stand vor Steuern ein Gewinn von 158 Millionen Euro, nachdem der teure Radikalumbau dem Institut ein Jahr zuvor einen Verlust von mehr als 946 Millionen Euro eingebrockt hatte. Unter dem Strich blieb für die Aktionäre dennoch ein Verlust von 77 Millionen Euro nach einem Minus von 3,3 Milliarden ein Jahr zuvor. Dabei übertraf die Bank die Erwartungen von Analysten.

Eine weitere Kerngröße für das abgelaufene Quartal nannte die Bank bereits: Die harte Kernkapitalquote (CET1) lag Ende Juni mit 13,3 Prozent einen halben Prozentpunkt höher als Ende März. Die aktuellen Verwerfungen zogen den für Krisenzeiten wichtigen Kapitalpuffer also nicht weiter in Mitleidenschaft. Kunden hätten Kreditlinien, die sie wegen der Pandemie beansprucht hatten, zuletzt stärker zurückgeführt als vermutet, erklärte die Deutsche Bank.

"Wir haben in einem schwierigen Umfeld unsere Erträge gesteigert und unsere Kosten weiter gesenkt und sind auf einem guten Weg, alle unsere Ziele zu erreichen", kommentierte Vorstandschef Christian Sewing die Zahlen. Für drohende Kreditausfälle musste das Institut im zweiten Quartal allerdings 761 Millionen Euro zurücklegen. Fast fünfmal so viel wie ein Jahr zuvor – und dennoch weniger als erwartet.

Doch vor allem die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS hat im zweiten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Vor allem der Nettomittelzufluss überraschte positiv. Dieser hat in den drei Monaten bis Ende Juni bei 8,7 Milliarden Euro gelegen. Hier lagen die Schätzungen der Experten bei lediglich 3,5 Milliarden Euro.

Das macht die Aktie der Deutschen Bank

Anleger honorierten die endgültigen Zahlen der Deutschen Bank -0,95% und schickten die Aktien im vorbörslichen Handel an die DAX-Spitze -0,70%. Zuletzt legten die Papiere 2,5 Prozent zu auf 8,19 Euro, nachdem sie in den vergangenen Tagen nachgegeben hatten.

Die DWS-Aktie +0,03% legte vorbörslich um fast vier Prozent zu und führte somit den SDAX -0,51% an.

Mit Material von dpaAFX.
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