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Deutsche Bank: Ermittlung wegen Geldwäsche eingestellt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Endlich einmal Aufatmen: Die Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Deutschen Bank wegen des Verdachts der Geldwäsche wurde mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt. Für die durch Rechtsskandale geplagte Bank bleibt nur ein Bußgeld.

Die Deutsche Bank muss dieses Bußgeld in Höhe von 13,5 Millionen Euro wegen verspäteter Geldwäsche-Verdachtsmeldungen im Zusammenhang mit dem Skandal bei der Danske Bank +5,14% zahlen.

"Damit haben wir die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt jetzt geschlossen", sagte Deutsche-Bank-Vorstand Stefan Simon. "Mit dem Verfahrensabschluss ist klar, dass es keine strafrechtlichen Verfehlungen seitens der Deutschen Bank oder ihrer Mitarbeiter gab. Wir haben von Anfang an vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft kooperiert."

Die Danske Bank steht im Zentrum eines der größten Geldwäscheskandale in Europa. Dabei geht es um mutmaßliche Verstöße gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. In mehreren Staaten laufen Ermittlungsverfahren. Die Deutsche Bank war eine der Korrespondenzbanken für die Filiale des dänischen Geldhauses in Estland. Heißt: Sie half als Institut mit globaler Reichweite bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Im Oktober 2015 beendete die Deutsche Bank ihre Beziehung als Korrespondenzbank.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ging es um Gelder aus Aserbaidschan, die über die Danske Bank Estonia unter Einbindung der Deutschen Bank als Korrespondenzbank nach Westeuropa transferiert worden sein sollen, unter anderem auch zur Beeinflussung von Politikern in der EU.

Das macht die Aktie der Deutschen Bank

Wird das Rechtsrisiko bei der Deutschen Bank +1,12% geringer, gefällt das den Anlegern zweifellos. Ein weiterer größerer Skandal hätte den Aktienkurs erneut belasten können. So bleibt am Mittwoch ein Plus von 1,2 Prozent auf 7,88 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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