DAX ®11.391,28+2,87%TecDAX ®3.155,21+2,17%Dow Jones24.465,16-0,04%NASDAQ 1009.413,99+0,38%
finanztreff.de

Deutsche Bank hält sich wacker

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Bank-Aktien haben im schwachen Marktumfeld erneut besonders stark nachgegeben. Niedrige Leitzinsen und ein mögliches Ende des Booms im Immobilienmarkt belastet die Branche – die Deutsche Bank hält sich dagegen wacker.

Die deutlichsten Kursverluste mussten am Montagmorgen die Papiere der niederländischen ING +2,99% aushalten – die Aktie fiel zuletzt um 8,5 Prozent, nachdem das Institut die Dividende ausgesetzt hatte.

Probleme: Leitzinsen und Kreditnachfrage

Doch dem schwachen Sektorumfeld konnte sich kaum ein Unternehmen der Branche entziehen, zumal die globalen Notenbanken wegen der Krise weiter ihre Geldschleusen öffnen. Am Montag griff die chinesische Notenbank der Wirtschaft des Landes mit niedrigeren kurzfristigen Zinsen für Refinanzierungsgeschäfte unter die Arme.

Die Sorgen rund um den neuartigen Cornavirus wurden derweil am Montag auch intensiviert durch Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der die USA auf dramatische Todeszahlen vorbereitete. Allgemein lastet die Viruskrise neuerdings auch auf der Kreditnachfrage. Zuletzt machte sich unter den Anlegern auch die Angst breit, dass eine Rezession den Boom am Häusermarkt beenden könnte. Zuletzt hatte der Immobilienfinanzierer Aareal Bank +4,33% seine Dividendenpläne für 2019 angesichts der Corona-Krise in Frage gestellt.

Bankensektor beinahe einheitlich rot

Entsprechend waren die Vorzeichen am Montag im Bankensektor überall tiefrot. Aktien der BNP Paribas +1,32% sackten um 6 Prozent ab. Jene von Intesa, der Banco Santander +1,63%, der BBVA +1,23% und der Societe Generale +0,45% verloren zwischen 5,8 und 7,1 Prozent. Die Papiere der Commerzbank +1,37% fielen um rund 4,5 Prozent.

Deutsche Bank gegen den Trend

Einzig die Aktien der Deutschen Bank +2,88% stellen sich gegen den Trend und legen knapp 0,2 Prozent auf 5,91 Euro zu. Das Papier kämpft damit weiterhin an der Marke von 6,00 Euro, die Mitte vergangener Woche kurzfristig überschritten wurde.

Die Deutsche Bank steckt mitten in einem radikalen Umbau. Die Kosten dafür brockten dem Institut 2019 das fünfte Verlustjahr in Folge ein, und auch im laufenden Jahr drohen unter dem Strich erneut rote Zahlen. Bis Ende 2022 will der Vorstand die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern um rund 18.000 auf weltweit 74.000 verringern. Um in der derzeitigen Situation "zusätzliche emotionale Belastungen zu vermeiden", wird das Management jedoch "vorerst keine weiteren Mitarbeiter persönlich mit Blick auf unseren geplanten Stellenabbau ansprechen".

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Im Artikel erwähnt...

DT. BANK
DT. BANK - Performance (3 Monate) 6,87 +2,88%
EUR +0,19
Porträt - Chart - Kennzahlen - Firmenprofil
Fundamentale Analysen Urteil
22.05. GOLDMAN SACHS Neutral
21.05. BERENBERG Negativ
08.05. UBS Neutral
Nachrichten
25.05. DGAP-DD: Deutsche Bank AG deutsch DT. BANK 6,87 +2,88%
25.05. DGAP-DD: Deutsche Bank AG english DT. BANK 6,87 +2,88%
25.05. DGAP-DD: Deutsche Bank AG (deutsch) DT. BANK 6,87 +2,88%

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Wie, glauben Sie, wird der DAX am Ende dieser Woche - KW 22 - stehen?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen