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Deutsche Bank: Jetzt doch ein Verlust im Q1?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Deutsche Bank hat trotz eines überraschend guten Jahresstarts das erste Quartal 2020 unter dem Strich mit einem Verlust abgeschlossen. Angesichts stabiler Erträge bleiben die Anleger jedoch positiv gestimmt – und schieben die Aktie der Deutschen Bank weiter nach vorne.

Unter dem Strich verzeichnete die Deutsche Bank im ersten Quartal einen Verlust. Zwar stehen in der Zwischenbilanz wie am Sonntag vorab mitgeteilt 66 Millionen Euro Gewinn. Das den Aktionären zurechenbare Ergebnis jedoch lag bei minus 43 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte.

Die Vorsorge für mögliche Kreditausfälle fiel mit 506 Millionen Euro deutlich höher aus als ein Jahr zuvor (140 Mio. Euro). Die Hälfte davon sei auf die Corona-Krise zurückzuführen, erklärte die Bank. Konzernchef Christian Sewing, der dem Institut einen radikalen Umbau verordnet hat, äußerte sich dennoch insgesamt zufrieden: "In der aktuellen Krise konnten wir robuste Zahlen präsentieren und haben eine starke Leistung dabei gezeigt, unsere Kunden in all unseren Kerngeschäften zu unterstützen."

Prognose für 2020

Im laufenden Jahr rechnet die Deutsche Bank weiter mit einem stabilen Ertrag im Kerngeschäft. Da die Bank derzeit die Risiken und deshalb einige Geschäfte zurückfährt, wird insgesamt weiter mit einem leichten Ertragsrückgang gerechnet. "Die Erträge des Konzerns dürften im Jahr 2020 etwas geringer ausfallen, was hauptsächlich auf unsere fortgesetzten Aktivitäten zur Risikominderung in der Abbaueinheit CRU zurückzuführen ist", hieß es. Bei der "Abbaueinheit CRU" handelt es sich um die interne Bad Bank der Deutschen Bank.

In der Kernbank sollen die Erträge auf Jahressicht dagegen im Wesentlichen unverändert bleiben, da die starke Geschäftsentwicklung des ersten Quartals durch geringere Erwartungen für den weiteren Jahresverlauf ausgeglichen wird. Ob es wie bisher angestrebt im Gesamtjahr 2020 zu einem Vorsteuergewinn reichen wird, blieb offen. Es sei derzeit zu früh, um Aussagen zur Profitabilität zu treffen, sagte Finanzvorstand James von Moltke.

Damit bestätigte die Bank alles in allem ihre bisherige Prognose. Der Konzern hatte bereits am Sonntagabend die wichtigsten Eckdaten über das vergangene Quartal veröffentlicht. Dabei fielen die Erträge, das Ergebnis vor Steuern und der Gewinn deutlich besser aus, als Experten erwartet hatten.

Das macht die Aktie der Deutschen Bank

An der Börse kamen die Details des Zahlenwerks gut an. Die Aktie der Deutschen Bank +2,42% baute die Kursgewinne der vergangenen Tage um weitere drei Prozentpunkte auf 20 Prozent aus und konnten damit die 50-Tage-Linie durchbrechen.

Mit Material von dpaAFX.
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