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Deutsche Bank: Spekulation und Vertrauen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Spekulationen über eine Bankenfusion in Spanien hat den Sektor heute beflügelt – auch die Aktie der Deutschen Bank kann kräftig zulegen. Darüber hinaus profitiert die Deutsche weiterhin vom Vertrauen der Anleger in den CEO.

Die Aktien von Bankia und von Caixa schossen am Freitag nach Fusionsspekulationen um 30 beziehungsweise 13 Prozent hoch. Damit wurden sie zum Zugpferd für die ganze Branche. Gemeinsam könnten Bankia und Caixa ihre Position am spanischen Markt stärken, der von BBVA und Santander dominiert wird.

Ein weiterer positiver Treiber für die Deutsche Bank bleibt Christian Sewing. Denn der Deutsche-Bank-Chef gibt die Hoffnung auf einen Gewinn vor Steuern in diesem Jahr trotz der Corona-Krise nicht auf. Nachdem die Bank im ersten Halbjahr vor Steuern schwarze Zahlen geschrieben habe, lasse er sich nicht von dem Ziel abbringen, dies auch im Gesamtjahr zu erreichen, sagte Sewnig bei der "Handelsblatt"-Bankentagung in Frankfurt.

Analysten glauben im Schnitt bisher nicht daran, dass dies gelingt. Von der Bank selbst befragte Analysten rechnen für 2020 im Schnitt bisher mit fast einer halben Milliarde Euro Verlust vor Steuern. Im ersten Halbjahr hatte die Bank vor Steuern 364 Millionen Euro verdient.

Generell sieht Sewing die Bankenbranche trotz der drohenden in keiner kritischen Lage. "Mit Blick auf die nächsten 12 bis 18 Monate sehe ich die Banken in einer guten und komfortablen Stellung", sagte er. "Ich bin wirklich entfernt davon zu sagen, wir gehen hier in eine Banken- oder Finanzkrise."

Das macht die Aktie der Deutschen Bank

Die Aktien der Deutschen Bank -1,91% legen nach den Fusions-Spekulationen zuletzt um 3,5 Prozent auf 8,16 Euro zu. Auch bei der Deutschen bleibt die Phantasie, dass eine Fusion mit einem anderen europäischen Institut zu neuer Stärke führen könne, um mit der Konkurrenz aus den USA aber auch aus Asien mitzuhalten. Die Aktien der Commerzbank -0,90%, um die sich ebenfalls immer wieder Fusions-Spekulationen ranken, legten im MDAX um knapp sechs Prozent zu.

Mit Material von dpaAFX.
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