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Deutsche Börse: Profiteur der Krise

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Deutsche Börse hat im März erheblich von den Marktturbulenzen profitiert. Da heben auch die Analysten wieder gerne den Daumen.

Infolge der sich immer stärker zuspitzenden Coronavirus-Pandemie und des Crashes an den Finanzmärkten sind Anleger seit Wochen stark verunsichert. Etliche Unternehmen und Branchen sind von der Virus-Krise stark betroffen, die Kurse schwanken heftig. Aktionäre fliehen reihenweise aus den Titeln und suchen nach sicheren Anlagen.

Davon profitiert der Wertpapierhandel und auch die Deutsche Börse. Mit 300,7 Milliarden Euro wurde das Handelsvolumen an den Kassamärkten mehr als verdoppelt, wie der Börsenbetreiber am Mittwoch mitteilte.

Der Löwenanteil entfiel dabei mit knapp 260 Milliarden Euro auf den Xetra-Handel, dessen durchschnittlicher Tagesumsatz bei 11,8 Milliarden Euro lag. Während am Frankfurter Handelsplatz 8,4 Milliarden Euro umgesetzt wurden, lag das Volumen an der Tradegate Exchange bei 32,7 Milliarden Euro.

Umsatzstärkster DAX-Titel auf Xetra war im März laut Mitteilung der Softwarekonzern SAP mit einem Volumen von 15,8 Milliarden Euro, im MDAX lag die Commerzbank mit 1,8 Milliarden Euro vorn. Mit einem Volumen von 570 Millionen Euro lag Hellofresh im Nebenwerteindex SDAX an der Spitze.

Das macht die Aktie der Deutschen Börse

Die Aktie der Deutschen Börse reagiert positiv auf das starke Umsatzvolumen: Trotz eines Minus von 2,4 Prozent auf 122,00 Euro zählte das Papier am Mittwoch zu den stärksten Werten im DAX.

Zusätzlicher Rückenwind kommt von Seite der Analysten. Morgan Stanley hat die Aktien der Deutschen Börse von "Underweight" auf "Equal-weight" hochgestuft. Angesichts der Erfahrung mit früheren Krisen wurden die Schätzungen für Börsenbetreiber und Fondsgesellschaften angepasst, schrieb Analyst Bruce Hamilton in einer Studie vom Mittwoch. Dabei seien Börsenbetreiber in der aktuellen Lage robuster. Die Deutsche Börse sei inzwischen nicht mehr so hoch bewertet, was eine neue Einstufung rechtfertige.

Mit Material von dpaAFX.
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