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Deutsche Post: Es läuft wie am Schnürchen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Deutsche Post hat nicht nur die Corona-Krise gut gemeistert, sondern sieht sich auch für eine einer zweite Welle gut gerüstet. Auf der Hauptversammlung betont das Management, weshalb die Pandemie sogar neues Potenzial eröffnet.

"Wir haben die Krise bisher gut gemeistert", betonte Post-Chef Frank Appel. Die Lieferketten seien zu keinem Zeitpunkt gerissen. Mit dem weltweiten Transport von Medikamenten, Schutzausrüstung und medizinischen Geräten sowie dem Aufrechterhalten von Handelsströmen, habe der Konzern einen elementaren Beitrag zur Bewältigung der Krise geleistet.

Der Post-Chef zeigte sich überzeugt, dass der Bonner Logistikriese gestärkt aus der Covid-19-Pandemie hervorgehen wird. "Unsere Stellung im Markt hat sich bereits jetzt verbessert", sagte der Manager. Der Konzern profitiere dabei von seiner breiten Aufstellung mit Kunden aus allen Branchen und insbesondere vom Boom des Online-Handels.

Im E-Commerce erwartet Appel weiterhin Wachstumsimpulse. In der Krise seien teilweise so viele Pakete verschickt worden wie sonst nur zu Weihnachten, berichtete er. Und einiges spreche dafür, dass dieser Anstieg im Onlinehandel "kein Strohfeuer" sei. Gemessen am gesamten Einzelhandel sei der Onlineanteil schließlich immer noch gering. "Es gibt also viel Potenzial für Wachstum."

Im zweiten Quartal legte der Umsatz des Logistikriesen trotz der Corona-Krise sogar rund drei Prozent auf knapp 16 Milliarden Euro zu. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn erhöhte sich sogar um 14,6 Prozent auf 525 Millionen Euro.

Das macht die Aktie der Deutschen Post

Bei der Aktie der Deutschen Post -0,73% geht es wie am Schnürchen aufwärts. Kostete ein Anteilschein im Zuge der großen Corona-Korrektur im Tief nur noch gut 19 Euro, so hat sich die Aktie der Deutschen Post mittlerweile wieder mehr als verdoppelt. Am frühen Donnerstagvormittag notiert das Papier im schwachen Markt jedoch etwas leichter bei 39,72 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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