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Deutsche Post: Keine Überraschung

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Deutsche Post hat vorläufige Zahlen veröffentlicht und zieht ihre Prognose für 2020 zurück. Für Anleger war dies jedoch keine Überraschung.

Durch die Pandemie sei die weltwirtschaftliche Entwicklung nicht absehbar, teilte die Deutsche Post am Dienstagabend mit. Der Konzern will eine neue Prognose bekanntgeben, wenn "eine Stabilisierung der Entwicklungen in den wichtigsten Volkswirtschaften absehbar ist". Die Mittelfristprognose von einem Ebit von mindestens 5,3 Milliarden Euro im Jahr 2022 bestätigt der Konzern.

Das vorläufige Ebit für das erste Quartal betrug rund 590 Millionen Euro, hieß es weiter. Im März habe die Pandemie mit 150 Millionen Euro aufs Ergebnis gedrückt. Im Februar lag die Belastung bei rund 50 Millionen Euro. Am 12. Mai will der Konzern ausführliche Zahlen veröffentlichen.

Die Hauptversammlung, geplant für den 13. Mai, verschiebt der Konzern auf ein unbekanntes Datum. Der Dividendenvorschlag bleibt bei 1,25 Euro pro Aktie. Die Zahlung werde sich aber durch die spätere Hauptversammlung verschieben, hieß es.

Das sagen die Analysten

Das Analysehaus Jefferies hat nach den vorläufigen Zahlen seine Einstufung für die Aktie der Deutschen Post auf "Buy" belassen. Die Virus-Krise hinterlasse jedoch zunehmend ihre Spuren, weshalb die Gewinnschätzungen und damit das Kursziel von 38 auf 34 Euro nochmals moderat reduziert wurden, hieß es in einer Studie vom Mittwoch. Die Bilanz sei aber stark und auch die Liquidität sei kein Problem.

Auch Bernstein Research bleibt bei seiner bullishen Einschätzung "Market-Perform". Unter anderem dank des besser als erwartet gelaufenen Expressgeschäfts sei das operative Ergebnis des Logistikkonzerns im Vergleich zu seinen Erwartungen recht positiv ausgefallen, schrieb Analyst Daniel Roeska. Dass die Bonner zudem ihre Prognose für 2020 zurückgezogen haben, sei angesichts der aktuellen Virus-Krise keine große Überraschung.

Das macht die Aktie der Deutschen Post

Die zurückgezogene Prognose sorgt nur für leichte Kursverluste bei der Aktie der Deutschen Post +1,10%. Am Dienstagabend verlor die Aktie nachbörslich leicht und setzt diesen Trend vorbörslich fort – zuletzt lag das Papier 1,3 Prozent im Minus bei 25,50 Euro.

Seit dem Krisentief bei 19,00 Euro hat die Aktie der Deutschen Post rund 34 Prozent zugelegt. Eine beeindruckende Erholungsrallye – doch das 52-Wochen-Hoch aus dem Dezember bei 34,99 Euro bleibt damit noch weit entfernt.

Mit Material von dpaAFX.
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