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Deutsche Post: Schlechte – aber auch gute Nachrichten

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Zum Ende der Woche erhielten die Anleger der Post durch ein Gerichtsurteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Erhöhung des Briefportos einen Dämpfer. Seitens des Paket-Zustellerst DHL gab es dagegen gute Nachrichten.

Urteil gegen Briefporto

Mit einem Urteil zu einer Portoerhöhung von vor vier Jahren hat das Bundesverwaltungsgericht der Deutschen Post einen deutlichen Dämpfer verpasst. Die von der Bundesnetzagentur für das Jahr 2016 genehmigte Portoerhöhung für Standardbriefe sei rechtswidrig gewesen, hieß es am Donnerstag. Damals hatte die Deutsche Post das Porto für Standardbriefe von 62 auf 70 Cent erhöht. Mittlerweile liegt dieses bei 80 Cent.

Sollte es infolge des Urteils tatsächlich dem aktuellen Briefporto an den Kragen gehen, wäre das ein weiterer Rückschlag für die Post. Anfang des Jahres musste der Bonner Konzern erst dem Druck der Bundesnetzagentur nachgeben und eine Erhöhung des Paketportos für Privatkunden kassieren.

Paket-Versand bleibt über Vorjahresniveau

Positive Nachrichten kommen am Freitag von den Paket-Zustellern, die trotz wieder geöffneter Geschäfte noch immer deutlich mehr Sendungen verzeichnen. "Wir liegen weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Durchschnitt", sagte ein DHL-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Spitzenwerte wie an Ostern, als zeitweise neun Millionen Pakete pro Tag zugestellt wurden, erreiche man zwar nicht mehr. Der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr liege aber weiterhin im zweistelligen Prozentbereich.

Die erhöhten Mengen liegen vor allem an Bestellungen im Online-Handel – insbesondere Produkte für das Leben zu Hause sind beliebt, allerdings ist auch Mode mittlerweile wieder stärker nachgefragt.

Das macht die Aktie der Deutschen Post

Die Aktie der Deutschen Post -0,82% hat zuletzt ordentlich zulegen können. Die 90-Tage-Linie bei aktuell 27,54 Euro wurde in dieser Woche bereits geknackt und nun steht das Papier vor einem weiteren wichtigen Trendindikator: der 200-Tage-Linie bei 29,94 Euro. Gelingt der Post-Aktie der Sprung darüber, wäre charttechnisch der Weg frei bis zum horizontalen Widerstand bei 31,20.


Mit Material von dpaAFX.
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