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Deutsche Post: Starke Zahlen – fallende Kurse

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Deutsche Post hat dank des boomenden Online-Handels deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Ein mögliches Ende des Corona-Booms im Pakethandel und Expressgeschäfts setzt der Aktie jedoch zu – obwohl ein weiteres starkes Quartal vor dem Konzern liegen dürfte.

Das auf die Aktionäre entfallende Konzernergebnis stieg im dritten Quartal auf 851 Millionen Euro nach 561 Millionen ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt allerdings etwas mehr erwartet. Auch der Umsatz lag über dem Vorjahreswert: Die Erlöse stiegen von 15,6 auf 16,24 Milliarden Euro. Der Umsatz lag leicht über den Erwartungen der Analysten.

Eckdaten für das dritte Quartal hatte der Konzern bereits Anfang Oktober veröffentlicht und gleichzeitig seine Prognose für 2020 erhöht. Grund für die guten Geschäfte sind die weiter anziehende Nachfrage nach Paketversand und ein lukratives Expressgeschäft. Bis Jahresende soll das Betriebsergebnis bei mindestens 4,1 Milliarden Euro liegen, zuvor war man nur von einem Mindestwert von 3,5 Milliarden Euro ausgegangen.

Die Deutsche Post geht zudem von einem sehr starken Weihnachtsgeschäft aus, das durch den Online-Handel angetrieben wird. Das Management rechnet im diesjährigen Weihnachtsgeschäft mit Rekordwerten, die Sendungsmengen der Bonner steigen im Vorjahresvergleich schätzungsweise um 15 Prozent.

Analysten mit Zahlenwerk zufrieden

Die endgültigen Resultate hätten sich größtenteils im Rahmen der bereits veröffentlichten Eckdaten des Logistikkonzerns bewegt, schrieb Jefferies-Analyst David Kerstens in einer ersten Reaktion. Allerdings habe der Konzern den Free Cashflow stärker als erwartet gesteigert.

Der Onlinehandel werde den Bonnern zwar auch 2021 und 2022 in die Karten spielen, ist auch die Baader Bank überzeugt. Der Auftrieb durch interne Optimierungsmaßnahmen aber lasse nach.

Das macht die Aktie der Deutschen Post

Die Aktie der Deutschen Post -1,86% kann sich trotz den positiv aufgenommenen Quartalszahlen nicht von ihren Vortagesverlusten erholen. Vorbörslich fiel der Kurs um 2,5 Prozent auf 39,45 Euro. Tags zuvor noch war die Aktie bei 43,50 Euro auf ein Rekordhoch geklettert. Dann ließen Nachrichten über einen möglichen Corona-Impfstoff die Kauflaune der Anleger für bisherige Krisengewinner aber umschlagen.


Mit Material von dpaAFX.
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