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Deutsche Telekom: Der Deal steht

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Deutsche Telekom ist sich mit der Softbank einig geworden und hat nun die Option die Aktienmehrheit an T-Mobile US zu übernehmen. Der Deal könnte die Beteiligung von zuletzt rund 43 auf 51 Prozent erhöhen.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Softbank – einer der weltweit größten Tech-Investoren – bis zu 198 Millionen Aktien von T-Mobile US +3,96% im Wert von rund 21 Milliarden Dollar verkaufen darf. Die Telekom erhält Kaufoptionen für 101 Millionen, die bis Juni 2024 gezogen werden können. Bei vollständiger Ausübung würde der Anteil der Bonner an T-Mobile US auf die genannten über 50 Prozent steigen. Da die Telekom bereits mehr als die Hälfte der Stimmrechte kontrolliert, geht T-Mobile US bereits jetzt voll in die Bilanz ein.

Softbank hatte als Mehrheitseigner des jüngst mit T-Mobile fusionierten US-Rivalen Sprint im Zuge des Zusammenschlusses einen Anteil von 24 Prozent am verschmolzenen Unternehmen erhalten. Nach dem nun geplanten Aktienverkauf soll dieser auf rund acht Prozent sinken. Die Japaner hatten sich mit gewagten Investitionen etwa in den strauchelnden Büroraum-Vermittler WeWork oder den Taxiersatzdienst Uber verspekuliert und brauchen dringend Geld.

Nach einer rund zweijährigen kartellrechtlichen Zitterpartie hatten T-Mobile und der kleinere Wettbewerber Sprint ihre Fusion im April endlich in trockene Tücher gebracht. Der Mega-Deal schuf ein neues Schwergewicht im US-Mobilfunkmarkt, das die Branchenführer Verizon +0,42% und AT&T +0,53% überholen will. Das fusionierte Unternehmen brachte es zuletzt auf einen Börsenwert von knapp 132 Milliarden Dollar.

Das macht die Aktie der Deutschen Telekom

Die Aktie der Deutschen Telekom +2,12% konnte sich seit dem März-Korrekturtief bei 10,41 Euro zuletzt kräftig erholen. Am gestrigen Montag stand ein dickes Minus zu Buche. Dies war allerdings der Ausschüttung der Dividende von 0,60 Euro je Aktie geschuldet. Das starke Chartbild bleibt dennoch intakt. Die nächste wichtige Hürde wartet in Form des Februarhochs 2020 bei 16,75 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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