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Deutsche Telekom: Diese Zahlen überzeugen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Deutsche Telekom sieht sich nach einem Rekordjahr für die Milliardenübernahme in den USA gerüstet. Mit einem merklichen Gewinnsprung und Verbesserungen auch bei ehemaligen Sorgenkindern kann der DAX-Konzern die Anleger überzeugen: Die Aktie der Deutschen Telekom steigt um 3,2 Prozent.

Der Konzernüberschuss legte im abgelaufenen Geschäftsjahr um knapp 80 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zu. Das lag unter anderem am Ergebniswachstum in den USA und auch in Europa. Die Telekom verbuchte zudem vor allem deutlich weniger Sonderausgaben. 2018 hatte die Telekom noch 2,4 Milliarden Euro vor allem für Personalmaßnahmen und Abschreibungen aufgewendet. Bereinigt wäre der Überschuss 2019 um knapp 9 Prozent gewachsen.

Der Umsatz kletterte auch dank Zukäufen und Wechselkurseffekten um 6,4 Prozent auf 80,5 Milliarden Euro. Die Telekom profitiert weiter vom brummenden Geschäft in den USA, wo sie rund die Hälfte ihres Gesamtumsatzes macht.

Anleger sind überzeugt

Der Markt reagierte positiv auf die Zahlen und die Aktie der Deutschen Telekom -1,64% legte am Mittwochvormittag um gut vier Prozent zu. Das Zahlenwerk der Telekom sei besser als erwartet ausgefallen, hieß es von JPMorgan. Die Aktie hatte in den letzten Wochen bereits spürbar an Wert gewonnen, nachdem sich die Telekom in einer wichtigen Wettbewerbsklage gegen die angestrebte Fusion in den USA durchsetzt hatte.

Einzelne Segmente im Überblick

Die Telekom bezeichnete 2019 als das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte. "Mit diesen Rekordzahlen haben wir unsere Position als klare Nummer eins der Branche in Europa bestätigt", sagte Höttges.

Großer Treiber bei Umsatz und Gewinn blieb die US-Tochter T-Mobile US, die das sechste Jahr in Folge mit einem Kundenzuwachs von mehr als fünf Millionen abschloss. Mit der bis Anfang April angepeilten Übernahme von Sprint will die Telekom den US-Platzhirschen Verizon und AT&T das Wasser abgraben.

Wenn die Synergieeffekte voll greifen, hat sich die Telekom rund sechs Milliarden US-Dollar an Einsparungen pro Jahr ausgerechnet. Dafür muss das Unternehmen aber in Vorleistung gehen: Zunächst kostet die Fusion nach früheren Angaben rund 15 Milliarden Dollar und der bald auf den US-Chefposten aufrückende Mike Sievert will Milliarden in den Aufbau des 5G-Netzes stecken.

Mehr und mehr zahlen sich für die Telekom im laufenden Geschäft auch der Aufschwung im Mobilfunk und bei Breitbandanschlüssen in Deutschland aus, die Kosteneinsparungen in Europa greifen ebenfalls zunehmend.


Mit Material von dpaAFX.

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