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Deutsche Telekom: Millionen Nutzerdaten bei Tochter erbeutet

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Beim Hackerangriff auf die US-Tochter des Bonner Telekom-Konzerns sind deutlich mehr Daten als zunächst angenommen erbeutet worden. Bei weiteren 5,3 Millionen bestehenden Vertragskunden seien Namensangaben, Telefonnummern und weitere Informationen abgegriffen worden, teilte T-Mobile US am Freitag mit. Zuvor hatte der Mobilfunker die Anzahl auf 7,8 Millionen beziffert. 

Insgesamt ist das Ausmaß der Attacke noch viel größer – die Daten von mehr als 40 Millionen ehemaligen Kunden und Interessenten gerieten dem Unternehmen zufolge ebenfalls in die Hände von Cyber-Kriminellen. Auch hier sind nach neuen Erkenntnissen von T-Mobile rund 667.000 weitere Kundenkonten betroffen. T-Mobile geht aber weiter davon aus, dass das Einfallstor für die Angreifer inzwischen geschlossen ist.

Nutzerdaten zum Kauf angeboten 

Die erbeuteten Informationen umfassen zum Teil Namen, Geburtsdaten und auch Sozialversicherungsnummern, die in den USA besonders sensibel sind. Damit könnten Kriminelle großen Schaden anrichten, etwa durch Identitätsdiebstahl. Die Website "Motherboard" hatte zunächst berichtet, dass im Netz Daten zu mehr als 100 Millionen Personen angeboten würden, die von Servern der Firma stammen sollen.

Das machen die Papiere der Deutschen Telekom 

Die T-Aktie -0,89% legte am Freitag um 0,4 Prozent auf 18,65 Euro zu. Seit Jahresbeginn steht damit ein Kursgewinn von 23 Prozent zu Buche. Die Papiere der US-Tochter T-Mobile wurde im vorbörslichen US-Handel am Nachmittag hingegen mit einem Abschlag von 0,6 Prozent bei 139,99 Dollar gehandelt.

Sechs-Monats-Chart Deutsche Telekom (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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