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Deutsche Wirtschaft dürfte um 7% einbrechen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Wirtschaftsweisen und die Bundesbank rechnen aufgrund der Corona-Pandemie mit einem dramatischen Einbruch der deutschen Wirtschaft. Doch inmitten der Rezession erblicken die Experten wieder Licht am Ende des Tunnels.

Die Wirtschaftsweisen werden ihre im März aufgestellte Konjunkturprognose für Deutschland angesichts der inzwischen größeren Ausmaße der Corona-Pandemie nach unten korrigieren. "Der Lockdown hat länger gedauert, und die Außenwirtschaft wird härter getroffen als erwartet. Vor allem im Hinblick auf die USA waren wir deutlich zu optimistisch", sagte der Freiburger Wirtschaftsprofessor Lars Feld.

"Wir haben in diesem Jahr einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts zu erwarten, der voraussichtlich zwischen minus 6 Prozent und minus 7 Prozent liegen wird." Im März hatten die Regierungsberater, auch "Wirtschaftsweisen" genannt, drei Szenarien vorgelegt, wonach im günstigen Fall die Wirtschaftsleistung um 2,8 Prozent sinkt und bei einer negativeren Entwicklung um 5,4 Prozent.

Auch die Bundesbank rechnet mit einem herben Einbruch der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr. Die Notenbank hält nach ihrer jüngsten Prognose einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 7,1 Prozent für wahrscheinlich.

Nach der tiefen Rezession 2020 werde sich die Konjunktur aber bereits in den kommenden beiden Jahren deutlich erholen, prognostizierte die Bundesbank am Freitag. Für 2021 rechnen die Volkswirte mit 3,2 Prozent Wachstum, 2022 dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt demnach um 3,8 Prozent zulegen. Unterstellt wird dabei, dass Mitte kommenden Jahres eine wirksame medizinische Lösung zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus verfügbar sein wird, was der wirtschaftlichen Erholung einen weiteren Schub geben würde.

Die Bundesbank wies zudem darauf hin, dass das Konjunkturpaket der Bundesregierung mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro erst nach Abschluss der Prognose vereinbart wurde. "Die Staatsfinanzen leisten einen erheblichen Stabilisierungsbeitrag", sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann. "Ein weiterer Stimulus ist in der aktuellen Lage auch angemessen, und ich bewerte das Konjunkturprogramm positiv." Der konjunkturelle Ausblick falle dadurch nun spürbar günstiger aus.


Mit Material von dpaAFX.

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