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Deutschland: Tanken wird teurer – diese Aktien profitieren

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Steigende Rohölpreise und die neue CO2-Steuer haben die Preise an der Zapfsäule auch im Mai weiter steigen lassen. Wie der ADAC mitteilte, erreichten sowohl der Benzin- als auch der Dieselpreis im vergangenen Monat neue Mehrjahreshochs. Doch damit nicht genug: Geht es nach dem Willen der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock dürften die Tankpreise weiter anziehen. Schlechte Nachrichten für Autofahrer – doch gleichzeitig eröffnet das aktuelle Marktumfeld neue Investmentchancen.

Die Benzinpreise in Deutschland sind auf den höchsten Stand seit zwei Jahren gestiegen. Im Mai kostete ein Liter Super E10 im Schnitt 1,483 Euro, rund 1,7 Cent mehr als im April. Das meldete der ADAC am Dienstag. Auch Diesel wurde teurer: Ein Liter kostete im Schnitt 1,331 Euro, rund 2,2 Cent mehr. Damit hat der Benzinpreis laut ADAC das höchste Niveau seit Mai 2019 erreicht, der Dieselpreis sogar seit November 2018.

30. Mai bisher teuerster Tag zum Tanken

Teuerster Tag zum Tanken sowohl des Monats als auch des bisherigen Jahres war demnach der 30. Mai. Ursache für die hohen Benzinpreise ist laut ADAC der Anstieg der Rohölpreise. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg seit Jahresbeginn um gut 45 Prozent auf 68,67 Dollar, ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich im gleichen Zeitraum um 33 Prozent auf zuletzt 70,72 Dollar. 

Klimaabgaben treiben Tankpreise in die Höhe

Für einen zusätzlichen Preisanstieg sorgt außerdem die zum Jahreswechsel eingeführte CO2-Bepreisung für fossile Treibstoffe, die zu einem Preisanstieg von 7,0 Cent je Liter Benzin und 7,9 Cent je Liter Diesel führte. Der Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, ist dies jedoch nicht genug: Gegenüber der Bildzeitung stellte sie klar, an der von Co-Parteichef Robert Habeck vorgeschlagenen schrittweisen Preiserhöhung auf 16 Cent festhalten zu wollen. 

Diese Aktien profitieren 

Die steigenden Rohölpreise spielen in erster Linie den großen Mineralölunternehmen Royal Dutch Shell -0,16%, Chevron -0,31%, BP -0,95%, Exxon Mobil +0,03% und OMV -1,82% in die Hände. Aufgrund der meist üppigen Dividendenrendite sind diese Aktien zudem bei Dividendenanlegern beliebt und eignen sich für das Gros der Anleger als Depotbeimischung. 

Sechs-Monats-Chart Shell (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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