DAX®12.469,20-1,09%TecDAX®3.015,51+0,14%S&P 500 I3.298,78+1,62%Nasdaq 10011.151,13+2,34%
finanztreff.de

Dialog Semiconductor: Das kann Anleger nicht mehr schocken

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach Zahlen für das Schlussquartal 2019 und ersten Prognosen für das laufende erste Quartal hat die Aktie von Dialog Semiconductor -1,30% am Mittwoch zugelegt. Der Kurs stieg um 1,1 Prozent auf 31,75 Euro. Allerdings waren die Papiere vom Hoch von Mitte Januar um mehr als ein Drittel eingebrochen –  zuletzt belastet vom Coronavirus.

Vorsichtige Prognose

Dialog Semiconductor stellt für das laufende Jahr einen weniger starken Umsatzrückgang in Aussicht als von Experten gedacht. Die bereinigten Erlöse dürften im mittleren Zehnerprozentbereich zurückgehen, teilte der MDax -Konzern am Mittwoch in London mit. Analysten hatten zuvor für den Umsatz im Schnitt mit einem Minus von knapp einem Fünftel gerechnet. Der Ausblick setze allerdings voraus, dass Lieferketten und Auftragshersteller angesichts des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus im zweiten Halbjahr wieder zur Normalität zurückkehrten. Zudem kalkuliert Dialog eine graduell weiter zunehmende bereinigte Bruttomarge ein.

Ein Händler sprach zwar von einem schwachen Ausblick des Chip-Herstellers auf das erste Quartal. Analysten hätten jedoch bereits mit vorsichtigen Prognosen gerechnet angesichts der zuletzt vermehrten vorsichtigen Aussagen aus der Halbleiterbranche. Diese werde von den Folgen des Coronavirus erheblich belastet, so dass auch der Kurs von Dialog Semiconductor in den kommenden Wochen stark vom Fortgang der Nachrichtenlage hierzu abhängen dürfte.

Zahlen fürs vierte Quartal

Im vierten Quartal sank der Betriebsgewinn des Unternehmens im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 53,7 Millionen US-Dollar, das Ergebnis unter dem Strich um fast ein Viertel auf 44,8 Millionen Dollar. Der Umsatz war wie bereits bekannt um 12 Prozent auf 381 Millionen Dollar gesunken.

Allerdings verzeichnete Dialog bei der Bruttomarge dank lukrativer Lizenzeinnahmen mit 50 Prozent einen Rekordwert. Die Kennzahl gibt an, wie viel vom Verkaufspreis nach Herstellungskosten übrigbleibt, Kosten für Vertrieb und Verwaltung sind davon noch nicht abgezogen. Für Analysten ist der Wert aber wichtig, weil er Aufschluss über die Marktbedingungen für das Unternehmen gibt.
Mit Material von dpaAFX.
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Wie, glauben Sie, wird der DAX am Ende dieser Woche - KW 40 - stehen?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen