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Die Aktien von MTU und Airbus heben ab

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Positive Nachrichten aus den USA und die rasante Erholungsbewegung am deutschen Aktienmarkt treiben am Freitag die Aktien von MTU und Airbus an – aus fundamentaler Sicht überwiegen jedoch noch immer die Sorgen

Rückenwind kam aus den USA: Der Flugzeugbauer Boeing -0,10% will die wegen der Krise gestoppte Produktion in der kommenden Woche wieder anlaufen lassen. Die Papiere von Boeing reagierten im vorbörslichen US-Handel mit einem Kurssprung von rund neun Prozent und machten damit ihren achtprozentigen Kursrutsch im offiziellen Handel an der Wall Street am Donnerstag wett.

Passend dazu hatte US-Präsident Donald Trump in der Nacht auf Freitag einen Drei-Phasen-Plan für den Weg zurück zur Normalität bekannt gegeben. Eine landesweite Schließung könne keine langfristige Lösung sein, sagte er im Weißen Haus.

Getrieben von dieser guten Stimmung zogen hierzulande die Anteilsscheine des Triebwerkbauers MTU +3,25% an der DAX-Spitze um gut 7 Prozent an. Seit Beginn des Corona-Crashs am 24. Februar hatten die Aktien im Tief bis Mitte März rund 62 Prozent verloren. Von diesem Tiefpunkt aus gerechnet, haben sie sich bislang nur um 22 Prozent erholt.

Die Lage für MTU und die anderen europäischen Branchenkollegen bleibt aber ernst. Nach einem noch recht stabilen ersten Quartal dürfte die Corona-Krise den Triebwerkbauer dann voll treffen, schrieb ein Analyst von Warburg Research. Abgesehen vom Militärgeschäft könnten davon alle Sparten betroffen sein.

Ferner mischten sich die Anteilsscheine des Flugzeugbauers Airbus +1,56% mit einem Plus von 8,2 Prozent unter die besten Werte im MDAX. Im Gegensatz zu Boeing aber bleibt es bei den Europäern erst einmal dabei, dass sie ihre Produktion um ein Drittel herunterfahren. Der Konzern will damit dafür sorgen, dass er gegebene Zusagen einhalten kann.

Außerdem hat die Airbus-Führung ihre Zulieferer im Auge. Gingen solche Unternehmen pleite, wäre auch die künftige Flugzeugproduktion gefährdet.

Mit Material von dpaAFX.
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