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Die Zahlen von Amazon, Apple, Facebook & Google im Überblick

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Big-Tech beweist enorme Widerstandskraft in Krise. Amazon profitierte vom Shopping-Boom im Internet, Apple überraschte mit einem Plus im iPhone-Geschäft. Bei den Werbeeinnahmen von Google und Facebook läuft es zwar nicht so gut – doch auch dieses Duo konnte besser als erwartete Zahlen liefern.

Amazon verdoppelt Quartalsgewinn

Amazon -0,93% hebt sich ganz klar als Gewinner der Krise von den anderen Tech-Schwergewichten ab. Im zweiten Quartal schoss der Umsatz im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 88,9 Milliarden Dollar hoch. Der Gewinn war mit 5,2 Milliarden Dollar in etwa doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor – und das obwohl Amazon in dem Quartal vier Milliarden Dollar für Corona-Maßnahmen wie Schutzausrüstung, Reinigung und Prämien ausgab.

Neben dem Online-Handel blieb auch die Cloud-Plattform AWS ein lukratives Geschäft für Amazon - unter anderem weil die vermehrte Heimarbeit die Nachfrage steigen lässt.

Einen ausführlicheren Artikel zu den Quartalszahlen von Amazon gibt es hier.

Apple verbessert iPhone-Umsatz

Bei Apple +2,13% stieg der iPhone-Umsatz im Jahresvergleich um 1,7 Prozent auf 26,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich mit Erlösen bei 21 Milliarden Dollar gerechnet. Eine wichtige Rolle spielte dabei die Neuauflage des günstigeren Modells iPhone SE.

Apples Konzernumsatz stieg im vergangenen Quartal um elf Prozent auf 59,7 Milliarden Dollar – das war ein Bestwert für das Juni-Quartal. Der Gewinn wuchs um zwölf Prozent auf 11,25 Milliarden Dollar.

Einen ausführlicheren Artikel zu den Quartalszahlen von Apple gibt es hier.

Facebook liefert Wachstum in der Krise

Facebooks -1,90% Geschäft wächst inmitten der Corona-Krise und eines Boykotts von Werbekunden aus Protest gegen Hassrede auf der Plattform deutlich langsamer als zuvor. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz um elf Prozent auf 18,8 Milliarden Dollar. In den ersten Juli-Wochen gab es ein ähnliches Wachstum. Vor der Krise waren in Facebooks Geschäft Wachstumsraten über 20 Prozent an der Tagesordnung.

Doch die Nutzerzahlen bei Facebook weiter schnell. Im vergangenen Quartal kamen erneut 100 Millionen monatlich aktive Nutzer hinzu – inzwischen sind es insgesamt 2,6 Milliarden.

Einen ausführlicheren Artikel zu den Quartalszahlen von Facebook gibt es hier.

Alphabet mit Einbußen im Anzeigengeschäft

Alphabet -0,14% wurde unterdessen von höheren Kosten und sinkende Werbeeinnahmen belastet. Der Gewinn brach im Jahresvergleich von 9,95 Milliarden auf 6,96 Milliarden Dollar ein. Alphabets Geldmaschine – das Anzeigengeschäft von Google – erlitt in der Krise einen Dämpfer. Zum ersten Mal in der 22-jährigen Geschichte des Unternehmens gingen die Erlöse zurück – und zwar um acht Prozent auf 29,9 Milliarden Dollar. Alphabet-Finanzchefin Ruth Porat betonte allerdings, das Anzeigengeschäft sei zum Ende des Quartals wieder auf Erholungskurs gewesen.

Einen ausführlicheren Artikel zu den Quartalszahlen von Alphabet gibt es hier.

Mit Material von dpaAFX.
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