DAX®13.787,73-1,44%TecDAX®3.262,41-0,90%Dow Jones 3030.814,26-0,57%Nasdaq 10012.803,93-0,73%
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Diese 6 Themen sind am Donnerstag für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Am Donnerstag zeichnet sich am Aktienmarkt zunächst ein recht ruhiger Handelstag ab. Der DAX versucht sich weiter an der hartnäckigen Charthürde um die 13.300 Punkte. Etwa eine halbe Stunde vor dem Xetra-Start wird der Leitindex mit leichten Gewinnen von 0,2 Prozent auf 13.320 Punkte gesehen.

Am Mittwoch war der DAX -1,44% im frühen Handel bereits bis auf 13.346 Punkte geklettert, konnte sich jedoch erneut nicht halten. Die Widerstandszone bei gut 13.300 Punkten steht einem weiteren Vorstoß in Richtung Zwischenhoch vom Sommer bei 13.460 Zählern und Verlaufs-Rekordhoch vom Februar bei 13.795 Punkten im Weg.

Die Mehrheit der Börsianer sei - gespeist von der Hoffnung auf eine schnelle wirtschaftliche Erholung - weiterhin optimistisch gestimmt, bemerkte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. Negative Fakten wie hohe Bewertungen fänden derzeit kaum Beachtung. Auch die aktuelle Sentiment-Erhebung der Frankfurter Börse ergab eine positive Marktstimmung.

Was heute Einfluss auf die Kurse nehmen könnte:

1. Vorgaben aus den USA

Die US-Börsen haben am Mittwoch ihrer Kursrally seit Anfang November etwas Tribut gezollt. Der Leitindex Dow Jones Industrial -0,57% verlor am Ende 0,6 Prozent auf 29.872 Punkte, nachdem er tags zuvor erstmals die Marke von 30.000 Punkten geknackt hatte und zeitweise sogar über 30.100 Punkte geklettert war.

Für den marktbreiten S&P 500 -0,72%, dem am Dienstag nur wenige Punkte zu einer Bestmarke gefehlt hatten, ging es um 0,2 Prozent auf 3.629 Zähler bergab. Dagegen schaffte der zuletzt häufiger schwächelnde technologielastige Nasdaq 100 -0,73% ein Plus von 0,6 Prozent auf 12.152 Punkte.

2. Thanksgiving

Im Tagesverlauf wird es keine frischen Impulse aus den USA geben. Die Börsen jenseits des Atlantik bleiben wegen des "Thanksgiving"-Feiertags geschlossen. Die Familien treffen sich zum gemeinsamen Truthahn-Schmaus.

3. Handel in Fernost

In Asien sind die Kurse am Donnerstag an den meisten Aktienmärkten gestiegen. In Japan legte der Nikkei 225 -1,85% fast ein Prozent auf 26.537 Punkte zu. Damit baute der japanische Leitindex sein Jahresplus auf rund zwölf Prozent aus. Zum Vergleich: Der Dow Jones in den USA gewann in diesem Jahr knapp fünf Prozent und in Deutschland liegt der DAX nur minimal in der Gewinnzone.

Ebenfalls im Plus waren die Börsen in Hongkong und Seoul. Kaum eine Veränderung gab es dagegen an den chinesischen Festlandbörsen. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der Börsen Shanghai und Shenzhen trat nach den Vortagsverlusten zuletzt auf der Stelle. Der CSI 300 hat in diesem Jahr allerdings bereits rund 20 Prozent zugelegt.

4. Konjunkturdaten

Wie schon die erste Corona-Welle im Frühjahr dieses Jahres hat auch die zweite Welle im Herbst die Konsumlaune in Deutschland empfindlich gestört. Der vierwöchige Teil-Lockdown, der nun in die Verlängerung zunächst bis Weihnachten geht, habe die Verbraucherstimmung spürbar gedämpft, teilte das Nürnberger Konsumforschungs-Unternehmen GfK auf der Basis seiner neuen Konsumstudie mit.

Um 12.30 Uhr könnten noch das EZB-Sitzungsprotokoll sowie der geldpolitische Begleittext (13.30 Uhr) auf Interesse stoßen. Außerdem wird das DIW sein neues Konjunkturbarometer veröffentlichen.

5. Unternehmens-News

Auf Unternehmensseite sollte es am Donnerstag nachrichtlich ruhig zugehen. Ceconomy-Papiere +0,35% fielen auf Tradegate um 2,4 Prozent. Die britische Investmentbank Barclays -2,90% stufte die Aktien des Elektronikhändlers auf "Underweight" ab. Für Ceconomy zögen dunkle Wolken auf, orakelte Analyst Nicolas Champ. Der gestiegene Anteil des Online-Handels und die Kosten für die Umstrukturierung dürften an der Profitabilität und dem Cashflow zehren.

6. Corona-Lage

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.268 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind rund 3.600 Fälle mehr als am Mittwoch (18.633), wie aus Angaben des RKI vom Morgen hervorgeht. Am Donnerstag vor einer Woche waren 22.609 Fälle gemeldet worden.

Mitten im harten Corona-Winter sollen die Weihnachtstage ein wenig Entspannung bringen: Ab dem 23. Dezember und höchstens bis zum 1. Januar sollen zehn Personen im Familien- und Freundeskreis zusammenkommen können, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt. Doch davor stehen weitere Einschränkungen an. (mmr mit Material von dpa-AFX)

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