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Diese 7 Themen sind am Freitag für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Ohne Impulse von der Wall Street zeichnet sich am deutschen Aktienmarkt ein träger Handelsstart ab. Etwa eine halbe Stunde vor Xetra-Beginn wurde der DAX -1,44% kaum verändert bei 13.285 Punkten gesehen. Tags zuvor hatte der DAX mit einer Aufwärtsbewegung bis 13.316 Punkten erneut die Charthürde bei gut 13.300 Punkten angegriffen. Sie steht einem weiteren Vorstoß in Richtung Zwischenhoch vom Sommer bei 13.460 Punkten und Rekordverlaufshoch vom Februar bei 13.795 Punkten im Weg.

"Trotz langem Anlauf ist das September-Hoch bei 13 460 Punkten bisher ein unüberwindbares Hindernis. Nach der langen Gewinnserie sollten die Anleger das Risiko von Rückschlägen nicht unterschätzen. Die Börsen aktuell als heiß gelaufen zu bezeichnen, ist sicherlich keine Übertreibung", warnte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners.

Folgende Themen könnten heute Einfluss auf die Kurse nehmen:

1. Handel in den USA

Vorgaben von der Wall Street gibt es heute nicht. Am Donnerstag wurde wegen des "Thanksgiving"-Feiertages nicht gehandelt. Heute endet der Handel in den USA am Aktienmarkt heute bereits um 19 Uhr deutscher Zeit und am Anleihemarkt um 20 Uhr.

2. Trump-Rückzug

Der republikanische Amtsinhaber Donald Trump wird das Weiße Haus nach eigenen Worten räumen, falls das Wahlkollegium für den Demokraten Joe Biden als nächsten US-Präsidenten stimmt. Gleichwohl würde er es angesichts des "massiven Wahlbetrugs" für einen "Fehler" halten, Biden zu wählen, betonte Trump in der vergangenen Nacht im Weißen Haus. Der Republikaner hat bislang keine Beweise für den angeblichen Wahlbetrug vorgelegt, von dem er seit Wochen spricht. Trotzdem weigert er sich, Bidens Sieg anzuerkennen.

3. Handel in Fernost

Die wichtigsten Börsen Asiens haben am Freitag überwiegend zugelegt. In Japan stieg der Nikkei 225 -1,85% um 0,4 Prozent. Ebenfalls im Plus waren die Börse in Seoul sowie der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der Börsen Shanghai und Shenzhen. In Hongkong trat der Hang Seng derweil auf der Stelle.

4. Konjunkturdaten

Die Preise von nach Deutschland importierten Gütern sind im Oktober schwächer gefallen. Die Einfuhrpreise lagen nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Freitag 3,9 Prozent unter dem Stand des Vorjahresmonats. Analysten hatten mit einer Rate von minus 4,1 Prozent gerechnet. Im September waren die Importpreise um 4,3 Prozent gesunken.

Um 11 Uhr erscheinen noch endgültige Daten zum Verbrauchervertrauen in der Eurozone.

5. Unternehmens-News

Unter den Einzelwerten könnten die Volkswagen-Vorzugsaktien +0,35% einen Blick wert sein. Volkswagen zeigt sich trotz der Unsicherheit durch die Corona-Krise zuversichtlich, im kommenden Jahr seinen weltweiten Marktanteil nochmals ausbauen zu können. Schon für das zu Ende gehende Jahr rechnet der Hersteller mit einer Marktanteilssteigerung. Zudem kündigte der Autokonzern an, in seine Produktpalette reiner Elektroautos auch einen günstigen Kleinwagen zu Preisen ab rund 20.000 Euro aufzunehmen.

Die Analysten von Exane habe VW-Aktien derweil von 'Outperform' auf 'Neutral' herabgestuft. Die VW-Papiere stiegen im vorbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss zuletzt um 0,3 Prozent.

Daimler-Papiere -0,16% profitieren von einer Heraufstufung. Sowohl Exane als auch die Commerzbank haben die Kursziele für die Auto-Aktie angehoben.

Die Anteilsscheine von K+S -1,33% rückten auf Tradegate um 3,7 Prozent auf 7,78 Euro vor. Die Commerzbank hatte die Titel des Düngemittel-Konzerns auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 10 Euro angehoben. Unerwartet hohe Erlöse aus dem Verkauf des US-Salzgeschäft sowie die Milliardenabschreibung im dritten Quartal hätten die Bilanzrisiken verringert, schrieb Analyst Michael Schäfer. Zudem helle sich das Marktumfeld für Dünger auf. K+S habe zudem einen ermutigenden Ausblick auf die Jahre bis 2022 gegeben. Das neue Kursziel berge ein Aufwärtspotenzial von etwa 33 Prozent.

6. Notenbanker diskutieren über Digital-Euro

Ab 9 Uhr treffen sich zu einer Online-Konferenz Vertreter der Deutschen Bundesbank und andere hochrangige Notenbanker, um aktuelle Entwicklungen im Zahlungsverkehr zu diskutieren. Auf der Konferenz "Future of Payments in Europa" geht es auch um die Rolle und Bedeutung des digitalen Euros im künftigen Zahlungsverkehr. Unter den Teilnehmern sind Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, EU-Finanzkommissarin Mairead McGuinness und EZB-Direktoriumsmitglied Fabio Panetta.

7. Corona-Lage

Mit 426 an oder mit dem Coronavirus Verstorbenen wurde gestern ein neuer Rekord an Opfern in Deutschland registriert. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland hat die Marke von einer Million überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.806 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden (Stand: 0 Uhr). Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Fälle auf 1.006.394.

Viele Infektionen dürften aber unentdeckt geblieben sein, auch weil viele Menschen keine oder kaum Symptome entwickeln. Am Freitag vor einer Woche war mit 23.648 ans RKI übermittelten Fällen zuletzt ein Höchststand bei den täglichen Neuinfektionen erreicht worden. (mmr mit Material von dpa-AFX)

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