DAX®15.448,04-1,78%TecDAX®3.489,37-0,53%Dow Jones 3033.290,08-1,58%Nasdaq 10014.049,58-0,81%
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Diese 7 Themen sind am Montag für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach der schwachen Vorwoche dürfte sich der Dax -1,78% am Montag zunächst etwas erholen. Knapp eine Stunde vor Xetra-Handelsbeginn wurde der deutsche Leitindex nahezu unverändert bei 15.165 Punkten gesehen. Nach seinem Rekord bei 15.501 Punkten hatte der Dax zuletzt etwas korrigiert. Im laufenden Jahr liegt er aber immer noch gut 10 Prozent vorn. 

Die Anleger machen sich zum Start in den Mai etwas Sorgen um die Saisonalität. Denn der Wonnemonat sei ebenso wie der Juni "gewöhnlich keine Kalendermonate, in denen die Aktienmärkte davonrennen", erklärten die Experten von Berenberg. Der Feiertag in London spricht ohnehin für einen ruhigen Wochenstart. Folgende Themen könnten am Montag Einfluss auf die Kursentwicklungen nehmen:

1. Vorgaben aus den USA

Nach den jüngsten Rekordhochs haben die Anleger an den US-Aktienmärkten am Freitag etwas Druck aus dem Kessel genommen. Negative Impulse gaben Verluste einiger schwergewichteter Technologiewerte sowie neue US-Konjunkturdaten, die einen gewissen Inflationsdruck signalisierten. Der Dow Jones Industrial -1,58% schloss mit einem Verlust von 0,5 Prozent auf 33.874 Punkten. Auf Wochensicht resultierte daraus ein Minus von rund 0,5 Prozent. Für den Monat April steht hingegen ein Plus von rund 2,7 Prozent zu Buche. Der marktbreite S&P 500 -1,42% fiel am Freitag um 0,7 Prozent auf 4.181 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 -0,81% sank um 0,8 Prozent auf 13.860 Punkte.

2. Vorgaben aus Asien

In Hongkong fiel der Hang Seng am Montag zuletzt um eineinhalb Prozent. In Südkorea ging es ebenfalls nach unten, während sich die Kurse in Australien stabil hielten. In Japan und in Festlandchina wurde zum Wochenstart nicht gehandelt.

3. Ölpreise geben nach 

Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Abschlägen in die neue Woche gegangen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 66,51 US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 24 Cent auf 63,34 Dollar.

In der vergangenen Woche waren die Ölpreise auf den höchsten Stand seit Mitte März gestiegen. Unterstützt wurden sie unter anderem durch einen schwächeren US-Dollar, der den Rohstoff für Investoren außerhalb des Dollarraums vergünstigte. Zuletzt stieg der Dollar jedoch wieder etwas im Kurs, was am Ölmarkt für eine tendenzielle Belastung sorgte. 

4. Konjunkturdaten 

Am Montag stehen der Einzelhandelsumsatz in Deutschland im Monat März und Purchasing Managers Index (PMI) mit Daten zum verarbeitenden Gewerbe in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederland und Spanien auf dem Programm. Zudem dürfte der PKW-Absatz in den USA im April neue Impulse für die deutschen und amerikanischen Autobauer liefern. 

5. Unternehmensnews

Zum Wochenauftakt legen gleich mehrere Unternehmen ihre Quartalsergebnisse vor. Neben dem Medizinkonzern Siemens Healthineers +0,18% wird auch der Luxemburger Automobilzulieferer und Gasdruckfedernhersteller Stabilus -0,35% über den Verlauf des zweiten Quartals berichten. 

Q1-Zahlen gibt es derweil von dem Gewerbeimmobilienvermieter Alstria Office Reit +0,45% , dem Diagnostik-Spezialisten Qiagen +0,53% , dem kanadischen Bergbauunternehmen und Düngerproduzenten Nutrien -1,80% , dem Sportwettanbieter bet-at-home.com -0,87% , dem Klinikbetreiber Mediclin -0,49% und dem Autovermieter Avis Budget -7,58% . Das US-Pharmaunternehmen Merck & Co. -1,00% hält am Montag zudem seinen Investor Day ab.

6. Einheitliche Regeln für Geimpfte in Sicht

Vollständig Geimpfte und von Covid-19 Genesene können sich wohl schon bald auf bundesweite Erleichterungen in der Corona-Pandemie freuen. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) kündigte am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" an, er halte es für realistisch, dass die entsprechende geplante Verordnung am Mittwoch ins Kabinett komme und Ende der Woche die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat erhalten könne. "Wir haben den Ehrgeiz, dass wir diese Zustimmung bekommen und für die Rechte der Bürgerinnen und Bürger wäre das auch richtig." An diesem Montag kommt das Corona-Kabinett mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und mehreren Ministern zusammen. Die nächste Bundesratssitzung ist Freitag.

7. Corona-Lage in Deutschland 

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9.160 Corona-Neuinfektionen sowie 84 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Am Montag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 11.907 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 60 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 146,9. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 146,5 angegeben.

Die Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von Montagmorgen um 05:05 Uhr wieder. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Montags sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird (Mit Material von dpa-AFX).

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