DAX®15.257,04-4,15%TecDAX®3.821,83-1,25%Dow Jones 3034.899,34-2,53%Nasdaq 10016.025,58-2,09%
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Diese 8 Themen sind am Dienstag für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Am deutschen Aktienmarkt zeichnet sich am Dienstag ein guter Handelsstart für den DAX -4,15% ab. Am Morgen winkt dem deutschen Leitindex ein Anstieg über die Marke von 15.600 Punkten, an der der Leitindex zuletzt mehrfach gescheitert war. Knapp eine dreiviertel Stunde vor dem Xetra-Start wurde der DAX rund 0,2 Prozent höher bei 15.655 Punkten gesehen. Nächstes Ziel auf dem Weg nach oben sind die Hochs von Ende September bei etwa 15.700 Zählern, auf die ein starker Rücksetzer folgte.

Rückenwind gibt es von den US-Börsen, wo der Dow Jones Industrial -2,53% und der marktbreite S&P 500 -2,77% am Vorabend die Rally fortgesetzt und weitere Rekordmarken erreicht hatten. Auch in Asien legten die Börsen überwiegend zu. Folgende Themen könnten die Kursentwicklungen am Dienstag beeinflussen:

1. Vorgaben aus den USA 

Vor einer Flut an Unternehmensberichten in den kommenden Tagen haben sich die Anleger am Montag an den US-Börsen weiter mutig gezeigt. Die New Yorker Indizes setzten sich nach zähem Auftakt allesamt ins Plus ab und so reichte es sowohl beim Dow Jones Industrial -2,53% als auch dem S&P 500 -2,77% für erneute Bestmarken. Der Leitindex Dow stieg am Ende um 0,2 Prozent auf 35.741 Punkte. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,5 Prozent auf 4.566 Zähler.

2. Vorgaben aus Asien 

Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag überwiegend freundlich tendiert. Insbesondere in Japan legten die Kurse kräftig zu. Die freundliche Verfassung der US-Märkte stützte. Der japanische Leitindex Nikkei-225 -4,81% gewann nach dem schwächeren Wochenstart 1,8 Prozent. Der CSI-300-Index , der die 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland beinhaltet, legte zuletzt um 0,2 Prozent zu. In Hongkong büßte der Hang Seng -2,60% hingegen 0,3 Prozent ein.

3. Ölpreise legen leicht zu 

Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel geringfügig zugelegt. Sie notierten jedoch unter ihren am Vortag erreichten Mehrjahreshochs.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 86,20 US-Dollar. Das waren 21 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 8 Cent auf 83,84 Dollar.

Der Druck auf die Preise dürfte anhalten. Trotz der zuletzt gestiegenen Nachfrage, weitet der Ölverbund Opec+ sein Angebot nur zögerlich aus. Beobachter gehen davon aus, dass die Opec+ auf ihrem Treffen in der kommenden Woche ihre Förderung erneut um lediglich 400.000 Barrel pro Tag ausweiten wird. So hatte zuletzt Saudi-Arabiens Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman die vorsichtige Haltung des ölreichen Landes bestätigt

4. Konjunkturdaten 

Am Dienstag stehen die Erzeugerpreise in Spanien für den Monat September und ein außerordentliches Treffen der EU-Energieminister auf dem Programm. Zudem werden in den USA Zahlen und Daten zum Immobilienmarkt, dem Verbrauchertrauen sowie der FHF-Index, de Richmond Fed Herstellerindex und der wöchentliche API-Ölbericht veröffentlicht. 

5. Unternehmensnews

Quartalszahlen gab es am Morgen vom jüngst in den Dax aufgerückten Duft- und Aromastoffexperten Symrise -0,91%. Dieser erhöhte die Jahresziele, was den Kurs auf Tradegate um gut ein Prozent zulegen ließ.

Daneben ließen sich der Staplerhersteller Kion -3,84% und der Chipwafer-Produzent Siltronic -0,56% in die Bücher schauen. Auch Siltronic erhöhte die Ziele für das Gesamtjahr, woraufhin der Kurs um ein halbes Prozent zulegte. Kion-Aktien stiegen um 1,5 Prozent, das Unternehmen hat in den ersten neun Monaten mehr Aufträge gebucht als erwartet.

Auch der Maschinenbauer Pfeiffer Vacuum -2,53% schraubte die Prognose nach oben. Der Kurs gewann auf Tradegate fast fünf Prozent. Die Papiere des Pharmazulieferers Evotec -2,26% verloren hingegen gut ein Prozent nach ersten Indikationen für die Monate Januar bis September.

6. Beratung über Kinderimpfungen 

Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA soll am Dienstag (zwischen 14.30 und 23.00 Uhr MESZ) über eine mögliche Notfallzulassung des Corona-Impfstoffes von BioNTech +12,64%/Pfizer bei Kindern diskutieren. Die Empfehlung für eine Verwendung bei Fünf- bis Elfjährigen ist für die endgültige Entscheidung zwar nicht bindend, die FDA folgt den Fachleuten aber in der Regel. Die endgültige Entscheidung der FDA könnte innerhalb von Stunden oder Tagen nach der Empfehlung der Berater folgen. Im Anschluss muss sich formell auch noch die Gesundheitsbehörde CDC damit befassen.

Eine Impfkampagne für die etwa 28 Millionen betroffenen Kinder in den USA könnte nach Angaben des Weißen Hauses schon im November starten. Die Regierung werde innerhalb weniger Tage nach einer Zulassung 15 Millionen Dosen Impfstoff an Kinderärzte, Kliniken und Apotheken ausliefern, hieß es.

7. Münchner Medientage 

Was ändert sich gerade bei TV und Streaming - und wo steuert die Branche hin? Darüber diskutieren Medienschaffende am zweiten Tag der Münchner Medientage am Dienstag (12.30 Uhr). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Medientage der erste große Branchenkongress mit Präsenzveranstaltungen - parallel wird alles im Netz übertragen.

Unter dem Kongressmotto "New Perspectives - neue Perspektiven" diskutieren die Spitzenvertreter der öffentlich-rechtlichen und privaten Sendergruppen die neuesten Trends. Hauptthemen beim TV-Gipfel sind neben den Inhalten die Distributionsstrategien sowie der veränderte Wettbewerb durch die globalen Internetplattformen. Mit dabei sind Vertreter der ARD, der RTL-Gruppe, von ProSiebenSat.1, von "Bild" aus dem Axel-Springer-Konzern sowie von Sky Deutschland und Walt Disney.

8. Corona-Lage in Deutschland 

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Morgen eine Verzögerung der Veröffentlichung der aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt geben. Am Vortag waren die Fallzahlen rapide angestiegen. Angesichts weiter steigender Corona-Zahlen wirbt die Bundesregierung erneut für mehr Impfungen und mahnt zur Vorsicht im Herbst und Winter. Die Pandemie sei "überhaupt noch nicht vorbei", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Man sei daher sehr gut beraten, bestehende Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) in Innenräumen durchzusetzen und Vorgaben zu Abstand und Masken ernst zu nehmen (Mit Material von dpa-AFX). 

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