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Diese 8 Themen sind am Montag für DAX-Anleger wichtig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach der starken Vorwoche meldet sich der DAX am Montag mit weiteren Gewinnen zurück. Kurz vor Xetra-Handelsstart notiert der deutsche Leitindex 1,3 Prozent höher bei 11.221 Punkten. In der Vorwoche hatte er mit einer Rally von fast sechs Prozent bereits die Marke von 11.000 Punkten zurückerobert. Diese Themen sind am Montag für DAX-Anleger wichtig.

Demonstrationen in Hongkong

Die Börsianer schauten weiter nach Hongkong: Mit Sicherheitsgesetzen will China stärker als je zuvor in seiner autonomen Sonderverwaltungsregion eingreifen. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie kam es deshalb wieder zu Demonstrationen. Die Börse in Hongkong reagierte zum Wochenauftakt mit weiteren Verlusten – der Hang Seng +2,72% fiel zuletzt um rund 0,5 Prozent auf 22.821 Punkte.

Japans Infektionskurve zeigt nach unten

Dagegen stiegen die Kurse an der Tokioter Börse deutlich an. Der japanische Leitindex Nikkei-225 +0,49% schloss 1,73 Prozent höher bei knapp 20.742 Punkten. Der Trend der täglichen Corona-Neuinfektionen in Japan zeigt inzwischen nach unten. Am Montag wurde erwartet, dass als letzte Regionen des Landes auch im Großraum Tokio sowie der nördlichsten Provinz Hokkaido der Notstand aufgehoben wird.

Vorgaben aus den USA 

Die wichtigsten US-Aktienindizes haben vor dem verlängerten Wochenende zumeist etwas zugelegt. Die Anleger hofften, dass US-Präsident Donald Trump bald ein neues Konjunkturpaket nachlegen könnte, da sich die Wirtschaft wohl noch nicht so stark von dem virusbedingten Lockdown erholt wie erwartet. 

Unterdessen dreht sich die Eskalationsspirale in den Beziehungen zwischen den USA und China weiter. Mit scharfen Attacken gegen die USA, ihre "Lügen und Verschwörungstheorien", warnte Chinas Außenminister Wang Yi am Sonntag in Peking vor einem "neuen Kalten Krieg" – und damit einer Gefahr für den Weltfrieden.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial +0,36% schloss am Freitag minimal tiefer bei 24.465 Punkten. In den USA wird am Montag wegen des Feiertages Memorial Day nicht gehandelt. Für den marktbreiten S&P 500 +0,48%  ging es am Freitag hingegen leicht nach oben auf 2.955 Zähler. 

Ölpreise nahezu unverändert

Die Ölpreise haben sich am Montag im frühen Handel nur wenig von der Stelle bewegt. Händler sprachen von fehlenden Impulsen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 35,11 US-Dollar. Das waren zwei Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg dagegen geringfügig auf 33,40 Dollar.

Die Rohölpreise haben sich in den vergangenen Wochen deutlich von ihrem Einbruch seit Jahresbeginn erholt. Ausschlaggebend für die Erholung sind Produktionskürzungen großer Förderländer wie Saudi-Arabien und Russland. Zudem besteht die Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage, nachdem diese in der Corona-Krise eingebrochen war.

Ifo-Geschäftsklima am Vormittag

Im Blick steht hierzulande am Vormittag das Ifo-Geschäftsklima, das ein Bild der konjunkturellen Stimmung im Mai liefern wird. Im vergangenen Monat war der Geschäftsklimaindex wegen der Coronakrise auf ein Rekordtief gestürzt.

Kein Durchbruch bei Lufthansa-Hilfen

Unter den Einzelwerten am deutschen Markt tendierten die Papiere der Lufthansa +1,11% auf der Handelsplattform Tradegate vorbörslich etwas höher mit 0,6 Prozent. Es gibt aber immer noch keinen Durchbruch bei den Staatshilfen für die Fluggesellschaft.

Bayer mit Teilerfolg

Nach einer Kreisemeldung über einen Teilerfolg von Bayer +1,31% im Glyphosat-Streit bei US-Vergleichsverhandlungen gewannen die Titel des Agrarchemie- und Pharmakonzerns auf Tradegate fast fünf Prozent.

Entscheidende Woche für VW

Auch die VW-Aktien könnten angesichts eines am Montag anstehenden Urteils des Bundesgerichtshofs in Sachen Abgasskandal Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Gut viereinhalb Jahre nach Auffliegen des Dieselskandals verkündet der Bundesgerichtshof (BGH) am Montag das erste höchstrichterliche Urteil. 

Damit entscheidet sich, ob der Hersteller VW  betroffenen Autobesitzern wegen der illegalen Abgastechnik Schadenersatz zahlen muss. Die obersten Zivilrichter in Karlsruhe geben die Linie vor für die vielen Tausend noch laufenden Verfahren gegen den Wolfsburger Autokonzern. Zentrale Frage ist, ob VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung die Autos zurücknehmen muss. Außerdem ist offen, ob die Käufer den vollen Preis zurückbekommen oder nur einen Teil davon.



Mit Material von dpaAFX.
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